Ausgabe 1|2008 ‘Brechen’
Nach einer langen Nacht großen Kopfzerbrechens kamen wir dann bei Tagesanbruch endlich auf die bahnbrechende Idee, die nächste Ausgabe „brechen“ zu nennen. Einige Redaktionsmitglieder erlebten Gefühlsausbrüche, andere erbrachen. Doch im Endeffekt erlebte jeder seinen persönlichen Durchbruch: Zwei von uns beschlossen Verbrechen zu begehen. Andere berichten von den Brechreiz erregenden Ana-Foren von und für Magersüchtige und von obdachlosen Ausbrechern in Hamburg. Wir diskutieren: Darf man eine Schwangerschaft abbrechen? Ein Redakteur bricht das Schweigen und erzählt von seinem Leben voller Umbrüche – seinem Leben als Migrant.
Dem Lesevergnügen wird auch darüber hinaus kein Abbruch geboten, denn endlich haben wir wieder Hamburger zu sich nach Hause begleitet, um einen Einblick in das Leben unserer Mitmenschen zu erhaschen. Außerdem besuchten wir unsere Druckerei, um einmal die Geburtsstunde von FREIHAFEN mit zu erleben.
Viel Spaß beim Lesen! Freudentränenausbrüche erlaubt! (Bei Wutausbruch bitte melden…)
Bestes!
Wünschen euch die Zungenbrecherinnen Birte Lehmann und Kübra Yücel



