<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>freihafen.org &#187; DOM</title>
	<atom:link href="http://www.freihafen.org/category/dom/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.freihafen.org</link>
	<description>Ein neues WordPress-Weblog</description>
	<lastBuildDate>Tue, 17 Aug 2010 08:26:21 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Kaffeetrinken ist chic</title>
		<link>http://www.freihafen.org/dom/748-kaffeetrinken-ist-chic</link>
		<comments>http://www.freihafen.org/dom/748-kaffeetrinken-ist-chic#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 21:19:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[DOM]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freihafen.org/?p=748</guid>
		<description><![CDATA[Coffeeshops sind ohne Frage eine Modeerscheinung- In sämtlichen Städten an fast jeder Ecke vertreten, bieten Starbucks, Balzac und Co. den Kaffeegenuss für die Generation Globalisierung. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Coffeeshops sind ohne Frage eine Modeerscheinung &#8211; In sämtlichen Städten an fast jeder Ecke vertreten, bieten Starbucks, Balzac und Co. den Kaffeegenuss für die Generation Globalisierung. Wo ist der individuelle Charme Hamburgs und so vieler anderer Städte geblieben, wenn sich alles vereinheitlicht? Auf der ganzen Welt verbreiten sich die Mode-, Fast-Food und nun sogar Kaffeeketten.</strong></p>
<p>Heutzutage trifft man sich nicht mehr im kleinen Café nebenan. Man plaudert auch nicht mehr im eigenen Garten bei einer leckeren Tasse Kaffee oder Tee über den neuesten Klatsch und Tratsch der Umgebung. Heute muss alles größer, schicker und moderner sein. Gemütliche Sofaecken und ein gar überkreatives Ambiente im amerikanischen 20er Jahre Stil locken mittlerweile sogar die hartgesottenen Biertrinker in die auf der ganzen Welt bekannten Coffeeshops.<br />
Während deine Bestellung aufgenommen wird, stehen bereits sowohl die Maschine als auch der Mensch hinter dieser unter Volldampf, um dein Getränk so schnell fertig zu stellen, dass du es bestenfalls direkt nach dem Bezahlen auffangen kannst. Auch darf nicht das im gesamten Café verfügbare Wlan fehlen, das dem Image der Multitaskinggesellschaft die Kirsche auf die Sahne setzt. Wenn du schließlich an der Kasse gefragt wirst, ob du deinen Iced White Caffè Mocha mit einem ´extra shot` möchtest, betrittst du die Ebene der Reichen und Schönen, oder derer, die gern welche wären. &#8211; Wem gefällt das nicht? Geschäftsleute mit dem Laptop auf dem Schoß, den „Mocha- Sahne- Chai- Etwas“ in der einen, das Handy in der anderen Hand bilden den Gegenpool zu den Teenagern, die nicht älter als 13 sind, jedoch geschminkt wie 28 und sich starke Espressokreationen zum mitnehmen bestellen, um auf der belebten Straße aufzufallen und besonders erwachsen zu wirken.<br />
Angekommen an deinem weinroten Flauschsessel wird das warme Ambiente gebrochen durch gehetzte, durch den Laden schreiende Barista und Kellner, die versuchen, den Ansturm von noch viel gestressteren Menschen als ihnen zu bewältigen. Eine entspannte Atmosphäre sieht anders aus.<br />
Wo sind die charmanten Straßencafés geblieben, die den Kaffee noch beim Namen nennen und denselben mit einem leckeren, hausgemachten Stück Kuchen servieren? Wo sind die Nachmittage geblieben, an denen man sich mit seiner besten Freundin bei einer schönen Tasse Tee im Lieblingsbecher über den neuesten Herzschmerz austauscht? In der „Fast- Drink“- Kette gehen diese Gespräche leider unter- sie werden oberflächlicher unter den anonymen, nur sich selbst darstellenden Dialogen der möchtegern- High Society.<br />
Aus der besinnlichen, herrlich- duftenden Kaffeekultur von früher ist eine Kultur der Mega-Coffee-Ketten entstanden, die der Philosophie eines Fastfood Unternehmens gleicht.<br />
Mein Fazit: Ich treffe mich gern mit Freunden in angesagten Läden, aber meine heiße Schokolade trinke ich dann doch lieber mit Milch, als mit aufgebrühtem Wasser aus dem neuesten Kaffeevollautomaten.</p>
<p>Foto: Sebastian Schroeder</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freihafen.org/dom/748-kaffeetrinken-ist-chic/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tung‘s Kitchen</title>
		<link>http://www.freihafen.org/dom/tung%c2%b4s-kitchen/328-tung%e2%80%98s-kitchen</link>
		<comments>http://www.freihafen.org/dom/tung%c2%b4s-kitchen/328-tung%e2%80%98s-kitchen#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 12:58:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tung´s Kitchen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://freihafen.org/?p=328</guid>
		<description><![CDATA[Unsichere Jungs in der Schmuckabteilung
gehören zu den bedauernswertesten
Menschen
die man im Kaufhaus sehen kann.
Wirklich, man versetze sich in die Lage
eines verliebten: Endlich hat man es
geschafft die Schöne aus der Humanmedizin
anzusprechen und war mit
ihr ein paar Mal aus, da kommt auch
schon ihr Geburtstag auf einen zu. Das
Problem ist offensichtlich. Hinter den
Geschenken zum Geburtstag steckt
oft eine strenge Hierarchie. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsichere Jungs in der Schmuckabteilung<br />
gehören zu den bedauernswertesten<br />
Menschen<br />
die man im Kaufhaus sehen kann.<br />
Wirklich, man versetze sich in die Lage<br />
eines verliebten: Endlich hat man es<br />
geschafft die Schöne aus der Humanmedizin<br />
anzusprechen und war mit<br />
ihr ein paar Mal aus, da kommt auch<br />
schon ihr Geburtstag auf einen zu. Das<br />
Problem ist offensichtlich. Hinter den<br />
Geschenken zum Geburtstag steckt<br />
oft eine strenge Hierarchie. Ganz oben<br />
positioniert sind die Eltern und Großeltern,<br />
klar, sie haben die größte Brieftasche<br />
und wissen im besten Fall was die<br />
Prinzessin will. Darauf folgt der engere<br />
Freundeskreis, mit vielen symbolträchtigen<br />
Dingen, und so geht es munter<br />
weiter bis zu den entferntesten Bekannten<br />
mit billigem Sekt oder noch<br />
billiger eingekauften Gutscheinen.<br />
Ziel sollte es also sein in dieser Rangliste<br />
möglichst gut einzusteigen.<br />
Schmuck ist hier allerdings ein gefährliches<br />
Minenfeld, davon können<br />
nur allzu viele ein Lied singen. Auch<br />
von Parfum sollte man die Finger lassen.<br />
Man bedenke, die Frau ist nicht abgeneigt,<br />
aber ein fataler Fehlgriff kann sich hier negativ<br />
auf die Zukunft auswirken. Die bessere Lösung<br />
für alle Schmuckladenbummler ist es, zu Hause<br />
zu bleiben, genauer gesagt in der Küche. Gute,<br />
selbst gemachte Dinge die von Herzen kommen<br />
sind immer noch das Nonplusultra unter den<br />
Geburtstags-Chartbreakern. Im Folgenden das<br />
Rezept für drei sehr einfache Geburtstagsüberraschungen<br />
die auf jeden Fall gut ankommen.<br />
Ein kleines Menü aus Orangenpralinen, Sesamtoffees<br />
mit Schoko-Mousse und als Krönung der<br />
Bittersüße „Martini Miosga“ welcher im Übrigen<br />
auch einen guten Zweck erfüllt, falls es mit IHR<br />
doch nicht so klappen sollte. Viel Spaß beim ausprobieren!<br />
[Orangenpralinen]<br />
2 Orangen<br />
200g Zartbitter-Schokolade<br />
Setzt Wasser in einem kleinen Topf auf, nun<br />
gebt ihr die Schokolade in eine Glasschüssel und<br />
legt diese über den Topf, nun fängt die Schokolade<br />
an zu schmelzen. Währenddessen schält ihr<br />
die Orangen, enthäutet sie und schneidet kleine<br />
Streifen aus dem Fruchtfleisch. Nun nehmt ihr<br />
einen kleinen Spieß um die Orangenstücke in die<br />
geschmolzene Schokolade zu tunken. Fertig sind<br />
die Orangenpralinen.<br />
[Sesamtoffees mit Schoko-Mousse]<br />
400g Zucker<br />
200g Sesam<br />
200g Zartbitter-Schokolade<br />
70g Butter<br />
350g Sahne<br />
2 Eier<br />
1 EL Amaretto<br />
2 EL Honig<br />
Die Toffees sind so schnell gemacht wie die Pralinen.<br />
Kippt den Zucker in einen Kochtopf zusammen<br />
mit etwa 8-10 EL Wasser. Nun wird der Topf<br />
bei niedriger Flamme erhitzt. Sobald die Masse<br />
anfängt, gelblich zu werden, kommt der Sesam<br />
hinein. Das ganze nun weiter erhitzen bis der Zucker<br />
goldbraun geworden ist. Nun kann die ganze<br />
Masse auf eine mit etwas Öl beriebene Fläche<br />
Alufolie gießen und flach ausstreichen. Vorsicht!<br />
Die Masse ist extrem heiß. Sobald sie Kalt geworden<br />
ist kann die Toffeemasse in kleinere Stücke<br />
gebrochen werden.<br />
Für den Schoko-Mousse muss wiederum Schokolade<br />
geschmolzen werden, diesmal zusammen<br />
mit der Butter. Gleichzeitig schlagt ihr in einem<br />
anderen Behälter die Sahne steif und in einem<br />
dritten Behälter werden die Eier zusammen mit<br />
dem Honig leicht zu Schaum geschlagen. Nun<br />
die Schoko-Masse und die Sahne zusammen mit<br />
dem Amaretto bei den Eiern unterheben und fertig<br />
ist der Schoko-Mousse. Das Ganze am besten<br />
in Whisky-Gläsern mit den Toffees oben drauf<br />
servieren.<br />
[Martini Miosga: 1 Liter]<br />
3 Limetten<br />
(viel) Zucker<br />
40cl Martini<br />
45cl Sinalco® ColaMIX wahlweise Kinnie<br />
Das besondere am Martini Miosga ist seine Balance<br />
von Süße und Bitterkeit, welche auch ein<br />
Anzeichen für eine gewisse Einstellung beim<br />
Trinken sein kann. Je nach belieben kann hier<br />
ausbalanciert werden, da wir es mit einem fröhlichen<br />
Anlass zu tun haben sollte die Mischung<br />
nicht zu Bitter sein. Die drei Limetten werden<br />
gepresst und deren Saft mit beliebiger Menge<br />
Zucker gemischt, sodass eine Art Limettensirup<br />
entsteht. Nun in Reihenfolge Sirup, ColaMIX und<br />
Martini in eine Literflasche kippen, und schütteln.<br />
Der ColaMIX von Sinalco wird in diesem Fall<br />
genutzt, da er verhältnismäßig bitterer ist, als<br />
andere Cola/Orange Mischungen. Wer es ganz<br />
bitter haben will, weil auch sonst alles eher bitter<br />
ist, besorgt sich Kinnie, das Maltesische Nationalgetränk,<br />
und nutzt dies statt Sinalco. Aber<br />
Vorsicht, Kinnie hat sich aus gutem Grund noch<br />
nirgendwo außerhalb von Malta etabliert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freihafen.org/dom/tung%c2%b4s-kitchen/328-tung%e2%80%98s-kitchen/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Twister VZ</title>
		<link>http://www.freihafen.org/dom/326-twister-vz</link>
		<comments>http://www.freihafen.org/dom/326-twister-vz#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 12:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[DOM]]></category>
		<category><![CDATA[Rob Kolumne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://freihafen.org/?p=326</guid>
		<description><![CDATA[Robert Frischer, 19, arbeitet auf dem DOM und schreibt jeden Monat für FREIHAFEN]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leude, wir müssen reden! Naja, wie halt<br />
jeden Monat an dieser Stelle im Heft, also<br />
Bravo, ihr seid Blitzmerker. Allerdings heute<br />
mal mit wichtigem Thema, nämlich: Social<br />
Networks. Ihr wisst schon, StudiVZ, SchülerVZ<br />
und so weiter. Wird ja, in weniger würdevollen<br />
Publikationen als dieser hier, über nix anderes<br />
mehr geschrieben, heutzutage. Manchmal werde<br />
ich von Leuten gefragt, wieso ich da nicht<br />
am Start bin. Ist doch n Skandal: Rob ist nicht<br />
nur kein Student, sondern auch nicht angemeldet<br />
im deutschen Studentenverzeichnis. Die<br />
Leude fragen: Wie kann das sein? Ich erklär es<br />
hier mal, für alle zum kapieren: Die Erklärung ist<br />
ganz einfach, nämlich, weil ich das alles nicht so<br />
geil finde. Denn erstens: Social Network heißt<br />
auf deutsch soziale Verrenkung, weil die Idee<br />
ist ja: Jeder kennt jeden über sechs Ecken und<br />
wenn sich alle Anfassen sieht es wie Twister aus.<br />
Ich hab schon als Kind mit der halbvollen Cola-<br />
Flasche geworfen, wenn mich auf Geburtstagsparties<br />
jemand zum Twister-Spielen überreden<br />
wollte. Der einzige Grund Twister zu spielen ist<br />
Mädchen anfassen zu wollen. Und wer dafür ein<br />
Glücksrad mit trippigen Farben und klatschende<br />
Mamas braucht, mit dem will ich nix zu tun haben.<br />
Digital genauso. Zweitens: Der minderjährige<br />
Praktikant, den FREIHAFEN mir monatlich<br />
zur Verfügung stellt, damit ich Recherche und<br />
Kommasetzung und so nicht selber machen<br />
muss, hat rausgefunden: Eine Firma namens<br />
Holtzbrinck hat zwischen 50 und 100 Millionen<br />
Tacken für den Scheiß bezahlt. Wenn Holtzbrinck<br />
nur halb soviel Geld in die Entwicklung krasser<br />
Beats investieren würde, wäre Deutschrap nicht<br />
mehr so am Arsch. Wenn Holtzbrinck ein Viertel<br />
des Geldes mir gäbe, könnte ich statt dieser Kolumne<br />
Bücher schreiben, und die dann Kindern in<br />
Afghanistan schenken, damit die damit deutsch<br />
lernen. Das mit StudiVZ: Derbe Fehlinvestition<br />
also. Drittens: Es gibt schon ’nen Grund, warum<br />
ich auf’m Dom im Bauwagen wohne und nicht<br />
bei der Stasi im Reagenzglas. Viertens: Ich hab<br />
soviel virtuelle (= ausgedachte) Freunde wie FREIHAFEN<br />
Leser, also 20.000, und das ist mir geil<br />
genug. Nuff Said. Es grüßt: euer bester Freund</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freihafen.org/dom/326-twister-vz/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Extra-Hass &amp; HGF</title>
		<link>http://www.freihafen.org/dom/rob-kolumne/272-extra-hass-hgf</link>
		<comments>http://www.freihafen.org/dom/rob-kolumne/272-extra-hass-hgf#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 21:17:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rob Kolumne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://freihafen.org/?p=272</guid>
		<description><![CDATA[Robert Frischer, 19, arbeitet auf dem DOM und schreibt jeden Monat für FREIHAFEN]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Don’t be a player hater. Fuck the world, save St. Pauli. Das war: Englisch. Und: Alles falsch. Der Name ist Rob Frischer. Der Beruf: schreiben, was ihr beim Lesen zu hassen liebt. Das Thema heute: (ach, nee, passt ja!) die Extra-Portion Hass. Ich hasse viel, wenn der Tag lang ist. Ich arbeite auf dem Dom. Der Tag ist lang. Ich hasse, was ich auf dem Heiligengeistfeld so sehe. Nee, nich Jugendgewalt und Zungenkuss mit Zahnspange, sondern: 1) Indies. 2) Fußies. 3) Zahnärzte.</p>
<p>Erstens, Indies: wer abends schonma aufm HGF war, kennt: die Schlangen vorm Bunker. Da rollern Altglas-Omis rum und da stehen Leute, die aussehen als ob sie ihre dicken Brillen beim Hosenkaufen immer vergessen und deshalb Jeans kaufen, die so eng sind wie Taucheranzüge. (Ich sag nur: das ist ein Style wie bei „Das Sams“. Das Sams sah auch scheiße aus, konnte sich aber wenigstens was wünschen. Indies können sich nur wünschen, dass der Türsteher blind ist.)</p>
<p>Zweitens, Fußies. Mögen Sport. Hüpfen, bis die Hochbahn entgleist. Waren in den letzten Wochen viel zu oft und viel zu viele auf dem HGF.</p>
<p>Drittens: X-tausend Zahnärzte, kommen an den Harley Days mit Mopeds (geliehen, nicht geklaut) zum HGF. Essen Bratwurst bis sie kotzen, weil sie zum Trinken zu alt sind. Gucken sich Gogo-Girls an, die so hässliche Matschaugen sind wie Ballack im Finale, weil sie zu allem andern auch zu alt sind.</p>
<p>Ich hasse das. Und sach ma: Wir müssen uns das HGF zurück holen, Jungs! Da muss der Dom rauf und die Scheiße wieder runter. OK, Fußies und Zahnärzte sind schon weg. Aber das reicht noch nicht. Als nächstes sprengen wir den Bunker.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freihafen.org/dom/rob-kolumne/272-extra-hass-hgf/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schrumpfe  deine Freunde!</title>
		<link>http://www.freihafen.org/dom/lotti-kolumne/263-schrumpfe-deine-freunde</link>
		<comments>http://www.freihafen.org/dom/lotti-kolumne/263-schrumpfe-deine-freunde#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 13:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lotti Kolumne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://freihafen.org/?p=263</guid>
		<description><![CDATA[Lotti, 20, legt sich regelmäßig im FREIHAFEN mit der Wissenschaft an und fordert nun endlich die Erfindung der Dinge, die wir wirklich brauchen. Die
Lotti-Kolumne.
Diesmal: Der Freunde-Minimierer. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ein Mensch des dritten Jahrtausends – der modernen und hochtechnisierten Gesellschaft und dem Zeitalter rasanter Entwicklung. Roboter agieren, Datenträger werden immer kompakter und die Wissenschaft strebt ununterbrochen nach Innovationen, die das Leben einfacher machen.<br />
Dennoch kann ich mich nie mit dem zufrieden geben, was ich bereits habe. Folglich ist mein erlangen nach tollen neuen Erfindungen ungebrochen.<br />
An erster Stelle meiner Most-Wanted-Liste thront der Wunsch nach einem mobilen Gerät, das Menschen verkleinert.</p>
<p>Ergo: Ein Freunde-Minimierer.<br />
Meine Ansprüche sind gering: Vorteilhaft wäre, wenn er Handtaschenformat hätte. Dieses Gerät wäre – davon bin ich überzeugt &#8211; ein Meilenstein des Menschen auf dem Weg zum Unmöglichen. Aber auch wenn ich von meiner Idee überzeugt bin, gestehe ich vorhandene Risiken und zu erwartenden<br />
Missbrauch ein.<br />
Erstes Problem: Schwarzfahrer. Wer bezahlt fünf Bahntickets, wenn auch ein Fahrschein genügt und vier weitere Personen als blinde Passagiere in den Jackentaschen mitreisen können? Bahnen und Airlines würden in den finanziellen Ruin getrieben werden. Die einzige Lösung wären Detektoren, die alle Fahr- und Fluggäste auf menschliches Gepäck kontrollieren.<br />
Eine weitere Problematik könnte der Alice-im-Wunderland-Effekt sein: Ich minimiere mich aus Versehen selbst und es gelingt mir nicht, jenen Vorgang allein rückgängig zu machen. Es müsste für dieses sehr wahrscheinliche Ereignis eine Notfallzentrale eingerichtet werden.<br />
Verbrecher würden den Minimierer nutzen, um einer Bestrafung zu entfliehen oder es könnten sich Subkulturen von Däumlingsmenschen bilden, die es als wünschenswert erachten, ein Leben aus der Froschperspektive zu führen.<br />
Um all diesen Komplikationen Einhalt zu gebieten, müssten wir ein eigens für den Minimierer und dessen Nebenwirkungen konzipiertes Ministerium gründen. Das Ministerium zur Eindämmung von Minimiererschäden.<br />
Wenigstens könnten wir so dem Arbeitsplätzemangel entgegenwirken.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freihafen.org/dom/lotti-kolumne/263-schrumpfe-deine-freunde/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kochkolumne: Mit Wein gegen  Zickenterror</title>
		<link>http://www.freihafen.org/dom/tung%c2%b4s-kitchen/254-kochkolumne-mit-wein-gegen-zickenterror</link>
		<comments>http://www.freihafen.org/dom/tung%c2%b4s-kitchen/254-kochkolumne-mit-wein-gegen-zickenterror#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 13:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gast</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tung´s Kitchen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://freihafen.org/?p=254</guid>
		<description><![CDATA[Viele meiner Freunde kommen zu mir und fragen panikartig nach Rezepten, weil sie ihrer Freundin großspurig versprochen haben, heute was zu kochen.
Ich empfehle: Warum nicht das Essen von Luigi machen lassen und es zu Hause aufwärmen? Doch Vorsicht! Zu gutem Essen gehört auch immer guter Wein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele meiner Freunde kommen zu mir und fragen panikartig nach Rezepten, weil sie Jahrestage, Geburtstage oder sonstiges vergessen haben. Ich male mir die Situation jedes mal genau aus:  Laut Murphy’s Gesetz wird die Freundin an diesem Tag besonders schlecht gelaunt gewesen sein. Zickenterror im Büro oder ein nerviger Dozent können so mancher Freundin wirklich den Tag verderben. Es gibt nichts auf der Welt, das sie nun so aufmuntern könnte wie der Freund zu Hause, der großspurig versprochen hat, heute was zu kochen. Der Ärger ist natürlich vorprogrammiert, die meisten meiner Freunde sind nicht gerade die geborenen Köche. Meine Antwort auf dringliche Rezeptfragen ist aufgrund dessen nie ein bestimmtes Rezept, sondern das nächstbessere Restaurant! Kochen, zumindest nichtprofessionelles Kochen und vor allem für jemanden, den man mag, ist eine aufwendige Sache. Dies auf den letzten Drücker zu tun, kann nur den Untergang bedeuten, schließlich will man auch nicht, dass man aus Druck etwas Schlechtes auftischt.</p>
<p>Warum also nicht das Essen von Luigi machen lassen und es zu Hause aufwärmen? Ist man dabei geschickt, fliegt die Sache auch nicht auf. Doch Vorsicht! Ein gutes Essen reicht hier bei weitem nicht als Ablenkungsmanöver. Zu gutem Essen gehört auch immer guter Wein (der teuerste Wein im Supermarkt muss kein guter sein). Die Korrespondenz zwischen Essen und Wein ist im Prinzip eine Wissenschaft für sich. Doch wenn man auf diesem Feld gut navigiert, gibt es immer den einen oder anderen Vorteil. Im Folgenden also Weintips zu bestimmten Gerichten.</p>
<p><strong>Weißweine:</strong></p>
<p><strong>Riesling</strong><br />
Der Riesling kann als König der Weißweine bezeichnet werden, solange es um die Korrespondenz mit Essen geht. Früher weitesgehend dem Fisch zugeordnet, reichen heute prinzipiell zwei gute Rieslinge aus, um ein gutes Essen etwas zu veredeln. Durch die großen Variationsmöglichkeiten bei diesem Wein, findet man für jeden Gang etwas passendes. Dies kann von einem trockenen Kabinett bis zu einem süßlichen Spätlese reichen. Besonders prädestiniert sind Rieslinge für asiatisches Essen.</p>
<p><strong>Grauburgunder</strong><br />
Geht es in die etwas deftigere Richtung, Steaks, Braten oder eine Foie Gras wird meistens ein Rotwein empfohlen. Weißweinfanatiker kommen mit einem Grauburgunder jedoch ebenfalls voll auf ihre Kosten. Durch seinen säurearmen Geschmack und einem etwas stärkeren Alkoholgehalt bietet ein Grauburgunder eine gute Alternative zu einem schweren Rotwein und ist nach dem Essen auch ein guter Aperetif.</p>
<p><strong>Sauvignon Blanc</strong><br />
Geht es um leichte, grüne Sommerkost, wilden Spargel etwa, empfiehlt sich ein Sauvignon Blanc. Leicht und unbeschwert wie der Sommer selbst, verleiht ein etwas würzigerer Sauvignon Blanc dem Essen noch mehr Qualität. Auch für warme Sommerabende auf der Terrasse ist dieser Wein durchaus zu empfehlen. Durch seine Leichtigkeit kann der Abend auch ruhig bleiben und der Kater am nächsten Tag ist bei guten Weinen ohnehin nicht vorhanden.</p>
<p><strong>Empfehlungen</strong><br />
Ich weiß, was ihr jetzt denkt. Tung hat seine Seele der Weinindustrie verkauft! So ist es vielleicht, aber vor allem für unten aufgeführte Weißweine war es das Wert. Die Weine gibt es bei jedem besseren Weinhändler zu kaufen und kosten nicht die Welt. Bei dieser Gelegenheit muss ich auch einen Dank an meinen Weinhändler Uli vom Frankfurter Weingarten aussprechen, der mir in dieser Ausgabe mit Rat und Tat zur Seite stand. Rotweinfetischisten müssen sich übrigens leider noch bis nach der Sommerpause gedulden, aber ich kann jetzt schon sagen, dass sich das Warten lohnt.</p>
<p><em>Weingut Zilliken, Butterfly (Riesling). Halbtrocken. 2007. (Mosel-Saar-Ruwer)<br />
Weingut Dönnhoff, Riesling Q.b.A. Trocken. 2007. (Nahe)<br />
Weingut Dönnhoff, Grauburgunder. Trocken. 2007. (Nahe)<br />
Weingut Sauer, Sauvignon Blanc. Trocken. 2006. (Pfalz) (Bio Winzer!)</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freihafen.org/dom/tung%c2%b4s-kitchen/254-kochkolumne-mit-wein-gegen-zickenterror/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
