<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>freihafen.org &#187; Musik</title>
	<atom:link href="http://www.freihafen.org/category/grosse-freiheit/musik/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.freihafen.org</link>
	<description>Jugendmagazin aus Hamburg — Wir. Hier. Jetzt.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 09:36:19 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.4</generator>
		<item>
		<title>NICHT</title>
		<link>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/1844-nicht</link>
		<comments>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/1844-nicht#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 19:40:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janina-Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Große Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freihafen.org/?p=1844</guid>
		<description><![CDATA[Früher hassten sie blau, heute sind sie Nicht und morgen wollen sie Lügen. Eine Band aus Hamburg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ca. einem  Jahr gründete sich die aus Nikolas Darnstädt (Sänger und Gitarrist)  und Robert Lüngen (Schlagzeuger) besehende Band NICHT, beide EX- Mitglieder der Band „I hate blue“. Die Antihedonistischen Teenager verließen „I hate blue“ weil diese ihnen zu Party konform wurde. Sie wollen keine Spaß und Unterhaltungsmusik machen, sondern? Ja was wollen sie eigentlich??? Soll man denken? Nein man soll in Erster Linie fühlen. Denn das wahre Denken wird laut Nikolas Darnstädt übers reine Gefühl ausgelöst. Fühlen lässt einen die Band.  Schlagzeug Gitarre und Nikolas Stimme bilden eine  einehmende Synergie. Man fühlt sich wie in einem riesigen trägen pochenden Herz gefangen. Die Schläge lassen einen erzittern, bevor man darüber nachdenken kann weshalb.<br />
Die Musik montiert sich aus Mantralen, Free Jazz, Krautrock und Post-punk Elementen zu einer melancholisch aber lebendigen Klangwelt, &#8220;warum es Leicht nehmen wenn es doch so schwer ist“ so die Künstler. Der Sound wird durch bilderreiche Texte angereichert. Zt. Wird aus Gründen der Klangharmonie spanisch gesungen. Dann wieder werden hoch poetische deutsche Texte durch die Musik untermalt.<br />
Zurzeit arbeitet die, bisher nur durch Konzerte (u.a. im Molotow) bekannte, Band an einem musikalischen Theaterabend: <a href="http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/1820-lugen">Lügen</a>. Der Theaterabend findet am 23./ 24. und 25 April im Sprechwerk statt. </p>
<p>Foto: Jonah Lara </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/1844-nicht/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>LÜGEN!</title>
		<link>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/1820-lugen</link>
		<comments>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/1820-lugen#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 19:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janina-Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Große Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freihafen.org/?p=1820</guid>
		<description><![CDATA[Heute wollen wir kollektiv Lügen. Wir werden behaupten unser Stück sei großartig und Sie werden behaupten, Sie fänden das auch. Zweifler werden ihre Zweifel der eigenen Beschränktheit zuordnen, ebenfalls Lügen und sagen, Sie fänden das Stück brillant. Den Anfang mache ich, in dem ich das Stück auf dem Spielplan als grandioses avangardistisches Theater ankündige. Verstanden? Ich hoffe es.
Denn, wenn nicht dann Lügen Sie um die Wahrheit zu vertuschen. Sie finden das Stück ist nicht sehenswert? Sie Lügen doch!!! Ich habe Sie neugierig gemacht.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wollen wir kollektiv Lügen. Wir werden behaupten unser Stück sei großartig und Sie werden behaupten, Sie fänden das auch. Zweifler werden ihre Zweifel der eigenen Beschränktheit zuordnen, ebenfalls Lügen und sagen, Sie fänden das Stück brillant. Den Anfang mache ich, in dem ich das Stück auf dem Spielplan als grandioses avangardistisches Theater ankündige. Verstanden? Ich hoffe es.<br />
Denn, wenn nicht dann Lügen Sie um die Wahrheit zu vertuschen. Sie finden das Stück ist nicht sehenswert? Sie Lügen doch!!! Ich habe Sie neugierig gemacht. </p>
<p>In zehn Szenen werden dem Zuschauer in „LÜGEN“ Menschen vorgestellt, die sich im Identitätskonflikt mit der Außenwelt befinden. Da ist der Mahler, der die Menschen in seiner Umgebung nicht mehr fassen kann, das Paar das keine Verbindung zum Rest der Welt spürt, der Liebende, der mit dem Vorwurf konfrontiert wird seine Geliebte nie verstanden zu haben, hinzu kommt der Tadel ein falsches Bild von sich selbst abgegeben zu haben. Und nicht zuletzt ist da das Mädchen, welches nach ihrem Scheintod feststellen muss, das keiner ihrer Angehörigen sie je richtig gekannt hat. </p>
<p>In Szene 9. wird das, die Außenwelt verschmähende, Individuum mit der Menschenliebe dieser  konfrontiert. Die ignorante Bosheit der Außenwelt wird als eine Projektion des Einzelmenschen enttarnt. Also hat das Individuum gelogen und wird von der übrigen Welt zu Recht als Lügnerin dekliniert? Nein, denn es handelt sich hier um Wahrnehmung, welche Gefühlen zugrunde liegt und „Gefühle sind nicht Konkret“. Die Gefühlswelt eines jeden funktioniert anders und trotzdem sind die Gefühle aller wahrhaftig und verdienen es erhört zu werden, wie uns der verzweifelte Einzelne immer wieder zu erklären versucht.<br />
In unserer postpubertären Gesellschaft glaubt jeder falsch wahrgenommen und nicht verstanden zu werden, insofern dokumentiert LÜGEN den aktuellen Identitätskonflikt der Generationen. Eine Thematik, die sich gerade in der Generation der jetzt 50-Jährigen einer großen Aktualität erfreut. Die Ironie ist, dass das Stück von einem 17-Jährigen geschrieben und inszeniert wurde. Insofern ist das Stück vielleicht als Hommage an die Elterngeneration zu verstehen. </p>
<p>Getragen werden die zehn Szenen von der zutiefst auratischen Livemusik der Band <a href="http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/1844-nicht">NICHT</a>.  Zwischen den durch die Schauspielerin Rosa Thormeyer interpretierten Monologen und der Band NICHT entsteht eine laute, pulsierende Synergie. Die Band NICHT packt einen emotional bei der Gurgel und lässt einen dann in das Gedankengewirr von LÜGEN fallen.<br />
Der 17-Jährige Regisseur und Autor Nikolas Darnstädt ist ein Allround-Künstler, vor einem Jahr gründete er zusammen mit Robert Lüngen das Musik Duo „NICHT“. Wenn er die Inszenierung von LÜGEN abgeschlossen hat, will er einen modernen Stummfilm produzieren. Neben Schule und Bandproben arbeitete er bereits an etlichen Produktionen u.a. des Thalia Theaters mit. </p>
<p>Die Hauptdarstellerin Rosa Thormeyer kennt man bisher aus den Serien Notruf Hafenkante und Zoko Wisma sowie dem Film „der verlorene Sohn.  Sie spielte außerdem etliche Rollen im Jugendklub des Staatstheaters Hannover. Rosa bekam die Schauspielerei offensichtlich durch ihre Mutter Oda Thormayer (Schauspielerin am Thalia Theater) schon in die Krippe gelegt.<br />
Regieassistent ist der angehende Schauspielstudent Moritz Hisznauer. Er arbeitete bereits in nahezu allen Bereichen der Film und Theaterbranche. Er spielte in verschiedenen Inszenierungen des Hamburger Schauspielhauses z.B. „Herr der Fliegen“ mit. Seine vielseitigen Erfahrungen stellen eine außerordentliche Bereicherung für LÜGEN da. Sehen sie selbst! Wir LÜGEN für sie am 23., 24.,und 25. April im Sprechwerk. </p>
<p>Foto: Archiv von &#8220;Lügen&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/1820-lugen/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Shout Out Louds spielen im Bunker</title>
		<link>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/1666-shout-out-louds-spielen-im-bunker</link>
		<comments>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/1666-shout-out-louds-spielen-im-bunker#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 12:42:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Große Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freihafen.org/?p=1666</guid>
		<description><![CDATA[Die schwedische Indie-Band Shout Out Louds spielen am 14. Oktober im Hamburger Club Übel &#038; Gefährlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die schwedische Indie-Band Shout Out Louds spielen am 14. Oktober im Hamburger Club Übel &amp; Gefährlich. Der Auftritt ist das einzige Deutschland-Konzert der Gruppe in diesem Jahr. Nach den den Hits „Please Please Please“ und „Tonight I Have To Leave It“ aus den letzten beiden Alben, haben die Schweden mit „Work“ im vergangenen Jahr ihr drittes Album vorgelegt.</p>
<p>FOTO:PR</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/1666-shout-out-louds-spielen-im-bunker/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dockville/ Schlammville</title>
		<link>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/1640-dockville-schlammville</link>
		<comments>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/1640-dockville-schlammville#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 00:34:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janina-Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Große Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freihafen.org/?p=1640</guid>
		<description><![CDATA[Das Dockville feierte vom 12 -14. August seinen 5. Geburtstag. Wir sagen Glückwunsch und weiter so!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zum fünften Mal rief die Elbinsel Wilhelmsburg zum exzessiven Ausrasten. Zum Tanzen, Trinken und gemeinsamen Feiern großartiger Musiker und Künstler wie Editors und Crystak Castles.<br />
Begrüßt wurden wir an den Camping- Toren von Zentimeter hohen Matschmassen, die den leichten Geruch nach Urin und Erbrochenem trugen, aber dies ließ die Vorfreude nicht schrumpfen.<br />
Nach gefühlten drei Stunden Wanderung durch das Matsch- Paradies fanden wir einen Platz, der es würdig war, von uns bezeltet zu werden.  Vor uns, hinter uns, unter uns &#8211; überall Matsch und Müll. Und leere Wodka Flaschen.<br />
So bauten wir schnell unsere Zelte auf und warfen überflüssiges, wie etwa Kleidung und Taschenlampen rein und holten den ersten Alkohol raus. Feierfreudig zogen wir los- erster Act: Egotronic.  Ja, für die ebenfalls Anwesenden: Wir haben am Freitag als ersten Act um 21.30h Egotronic gesehen.<br />
Wir tanzten, sangen und sprangen barfuss im Matsch zu „Raven gegen Deutschland“.  Erste Erkenntnis des Abends: Matsch tut weh. Sehr!<br />
Ärgerlicherweise verpassten wir viele Bands, die wir unbedingt sehen wollten. Auch Schuld daran waren die Umplanungen des Dockville- Teams, die wir ihnen aber in keiner Weise verübeln wollen. Da sie sich größte Mühe gemacht haben, damit das Festival nicht auf Grund der Wetterverhältnisse abgesagt werden musste. Man wollte nicht wie das Festival Fusion enden. Es gibt einige, die an der Organisation Mängel fanden, sicherlich gab es einiges, das hätte besser laufen können, aber im Großen und Ganzen war es vollkommen in Ordnung. Da verzichtet man auch gern auf ordentliche Duschen und die angekündigten Luxus- WCs für die Camper.<br />
Weiter geht’s mit meiner Erinnerung am Samstag:<br />
Auf der Hauptbühne eröffneten die Schnuckelchen Beat!Beat!Beat! unseren Hauptbühnen- Abend.<br />
Doch leider enttäuschten uns die Jungs sehr. Sie schienen mehr auf ihr Äußeres und ihre Haltung zu vertrauen, als auf ihre Stimmen. Zudem fiel uns auf, dass sich alle deren Lieder gleich anhörten. Schade Schokolade.<br />
Unsere Enttäuschung wett machten die Norweger Kakkmaddafakka. Sie legten einen legendären, fahnenschwingenden Auftakt hin, den das Publikum ausrasten ließ. Die Masse tanzte und feierte zusammen, schmiss Konfetti und bemalte sich gegenseitig.  Es wurde mitgesungen, geliebt, gelebt und gefeiert. Diese Freude wurde auf den anschließenden Act Casper übertragen, auf den meine Horde und ich äußerst gespannt waren. Wir legten riesige Erwartungen in ihn, die von einem Pissefleck auf seiner Hose begrüßt wurde.  Außerdem wirkte der liebe Casper zu alkoholisiert für einen Auftritt. Für den Hype, der diesem Casper gerade widerfährt hat er keinen guten Auftritt hingelegt. Zu viel Routine prägte seinen Auftritt, er kam unsympathisch und ziemlich arrogant rüber. Außerdem war es mir musikalisch etwas zu kuschelig bei seinem Auftritt.<br />
Nach einer kleinen Pause im Zelt ging es im (am Freitag noch gesperrten) Maschinenraum weiter. Dort erwarteten uns Supershirt und kleine Kiddies mit Audiolith- Shirts. Aber dazu äußere ich mich lieber nicht.  Supershirt brachte die Masse zum Schwitzen. Riesen Hitze herrschte in dem Zirkuszelt. Unsere Herzen bebten von dem lauten Beat, wir sprangen im Zirkel und hoben Menschen durch die Massen. Supershirt gehört definitiv zu einem unserer Highlights!<br />
Nach Stunden Hier- und Dasein fand ich mich am Sonntagmorgen matschig im Zelt. Und der Wunsch war klar: Nachhause- DUSCHEN!<br />
Als es mir gelang, den Matsch abzukratzen und mich halbwegs wieder in einen Menschen zu verwandeln ging die Feierei dann doch weiter.<br />
Der Regen fiel eimerweise, dies zeichnete sich auch kurzzeitig in der allgemeinen Stimmung ab. Doch nach kurzem Schmollen und der Wiedergeburt der Sonne tanzten wir weiter zu Noah and the Whale und später als Abschluss im Maschienenraum zum lieben Gold Panda.<br />
Ein schönes, matschiges Dockville geht zu Ende. Trotz der anschließenden Bronchitis, aufgeschlitzten Füßen und Schlafentzug hat es sich mehr als gelohnt.<br />
Wir freuen uns auf ein nächstes Mal!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/1640-dockville-schlammville/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Disko, Disko ohne Ende</title>
		<link>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/1517-disko-disko-ohne-ende</link>
		<comments>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/1517-disko-disko-ohne-ende#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 May 2011 21:20:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janina-Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Große Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freihafen.org/?p=1517</guid>
		<description><![CDATA[Shantel ist ein echtes Arbeitstier: Der bekannteste Vertreter des Balkan-Pop tourt 2011 durch ganz Europa. Alle paar Tage eine andere Stadt, ein anderes Land. Das nächste Mal legt er schon Ende Mai wieder im Grünspan auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Shantel ist ein echtes Arbeitstier. Der bekannteste Vertreter des Balkan-Pop tourt 2011 durch ganz Europa. Alle paar Tage eine andere Stadt, ein anderes Land. Türkei, Schweden, Frankreich, Schweiz und natürlich immer wieder Deutschland. Im Hamburger Grünspan steht er fast schon jeden Monat hinter den Plattentellern und präsentiert Musik aus seinem DJ-Set Bucovina Club.<br />
So auch am 26.03.2011. Und das Tanzvolk kriegt tatsächlich nicht genug von Stefan Hantel (so die profane Bedeutung des osteuropäisch klingenden Künstlernamens). Auch an diesem Samstag reicht die Schlang vom Eingang des Grünspan bis um die Ecke in die Simon-von-Utrecht-Straße rein. Doch dank der fixen Türsteher müssen die Besucher nicht lange frieren. 23 Uhr Beginn heißt hier auch nicht wie bei anderen Künstlern: Irgendwann nach Mitternacht lässt man sich mal auf der Bühne blicken. Nein, Shantel erwartet seine Gäste schon von Anfang an hinterm DJ-Pult. Mit mildem Lächeln, im typischen hellen Anzug und mit wirrem Haar.<br />
Vor einigen Jahren brachte Balkanpop zusammen mit Russendisco neuen Wind auf die Tanzflächen dieser Welt. Orientalische und Osteuropäische Folk-Melodien, treibende Bläsersätze und schunkelnde Akkordeonklänge. Weltmusik aus dem Osten traf Elektro und Retro-Swing. Kosmopolite Vielfalt statt dumpfer Bounce-Musik mit den immer gleichen Texten.<br />
Inzwischen ist auch dieses Genre erfolgreich im Mainstream angekommen. Dementsprechend gemischt zeigt sich das Publikum im Grünspan. Viele Jugendliche in den ersten Reihen. Viele ältere Pärchen dahinter. Einige Gruppen sehen aus als wenn die komplette Büroschicht samt Sekretärin und Managern im Anzug zum Feiern angerückt ist. After Work.<br />
Nur die Studenten scheinen heute in der Minderheit. Gute Stimmung herrscht von Anfang an, was natürlich an den fröhlichen ersten Swingklängen von Shantel liegt. Aber die einigermaßen akzeptablen Getränkepreise und die weitläufigen Räumlichkeiten tragen auch dazu bei. Tanzen tun fast alle, denn zu dem kunterbunten Mix von Stilelementen und Gesangsschnipseln lässt sich gar nicht viel falsch bewegen. Nach einer guten Stunde greift Shantel auch endlich zum Mikrofon und singt zu seinen eigenen Stücken im Halb-Playback. Das heizt die Stimmung noch mal weiter an. Shantel genießt die eigene Show offensichtlich. Er wippt ununterbrochen mit, Anfangs noch etwas steif, später tanzt er fast beschwingt hinterm Plattenpult. Er winkt und grüßt Stammgäste im Publikum. Das rückt ihm jetzt auch immer näher. Es fängt mit einzelnen Mädchen an die auf die Bühne klettern, Shantel um ein gemeinsames Foto bitten und sich dann mit einem Küsschen bedanken. Irgendwann beginnt eins der Mädchen mutig entschlossen am Bühnenrand zu tanzen. Nicht viel später sind es schon drei, bald ein Dutzend. Irgendwann ist die halbe Bühne voll. Da greifen die Security ein und schicken die zwei drei männlichen Fans die sich hoch gewagt haben wieder in die Menge zurück.<br />
Dort wird es langsam eng, denn auch wenn es schon auf zwei Uhr zugeht, strömen immer noch neue Besucher in die Halle und drücken nach vorne. Und während die Lücken zwischen den hüpfenden Menschen zusehend verschwinden, tut es auch die Tanzlust.<br />
Langsam fällt auch auf, dass sich der Rhythmus schon seit geraumer Zeit nicht geändert hat. Im gleichen monotonen Takt blinken die riesigen roten LED-Wände im Hintergrund.<br />
Das Phänomen kennt man von den Shantel-Alben. Zuerst sorgt der frische Beat für gute Laune, nach einigen Lieder hört sich aber zunehmend alles gleich an und wird etwas fad. Shantels bisher wohl größter Hit „Disko Partizani“ läuft nun zum wiederholten mal.<br />
Aber ein DJ-Set hat eben eine andere Chronologie als ein Konzert. Auch deshalb ist es diesmal ok früher zu gehen. Vorbei an der Schlange vor dem Damenklo, vorbei an den Türstehern, die inzwischen nur noch kleine Grüppchen von Besucher reinlassen und vorbei an der für drei Uhr immer noch recht beeindruckt großen Menge von Menschen die sich in der Dunkelheit aufreihen. Shantel macht Spaß. Das nächste Mal schon Ende Mai im Grünspan.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/1517-disko-disko-ohne-ende/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Noah and the Whale im Logo</title>
		<link>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/musik/1443-noah-and-the-whale-im-logo</link>
		<comments>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/musik/1443-noah-and-the-whale-im-logo#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 18:54:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leonie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freihafen.org/?p=1443</guid>
		<description><![CDATA[Am 07.04.2011 verbreitete die Londoner Folk-Rock Band Noah and the Whale im Logo gute Laune. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es braucht schon ein bisschen Selbstbewusstsein, um ein anspruchvolles Publikum, das sich vorfreudig vor die Bühne drängt, mehrere Minuten mit einem eingespielten pompösen Marsch zappeln zu lassen, bevor man auf die Bühne kommt. Doch Selbstbewusstsein haben Noah and the Whale genug. Selbstsicher treten die fünf Londoner Jungs im Jacket, einer Krawatte hier und einer lockigen Tolle dort auf die Bühne; ein Lächeln auf den Lippen und einen Bestätigung suchenden Blick in die Menge werfend, strahlen Noah and the Whale am 07.04.2011 im Logo passend zum Frühlingsanfang die gute Laune aus, die auch aus ihrem dritten Album „Last Night on Earth“ tönt.</p>
<p>Nach den ersten Songs, die zugleich textsicher mitgesungen wurden, grinst der Sänger Charlie Fink das Publikum an: „You look in fine spirits“. Dass die Band sonst nicht so kommunikativ ist, scheint das Publikum nicht weiter zu stören. Viele Vertreter der jungen Indie-Szene mit grauen Mützen und Nerd-Brillen füllen heute das Logo, aber auch ältere Musikkenner lassen sich den Geheimtipp nicht entgehen.</p>
<p>Manchmal klingt die Indie-Folk-Rock Band ein bisschen wie Mumford&amp;Sons, dann haben sie wieder was von den Arctic Monkeys. Doch eigentlich lassen sie sich nicht definieren.</p>
<p>„The first days of spring“, das zweite Album von Noah and the Whale, belies den Hörer erst noch im ruhigen Wintertraum einer farbenfrohen Knospe kurz vor der Blüte. Die Songs auf dem neuen Album „Last Night on Earth“ sind offener und verspielter, obwohl es mehr von der Liebe und dem damit verbundenen Schmerz handelt. Das Folk-Rock Kollektiv scheut sich nicht, Verschiedenes auszuprobieren, eine eigene Note behalten Noah and the Whale allerdings bei. Auf einem satten Bass- und Drumsound schmeichelt die Geige noch immer der Gitarre, die mal schrammelig mal soloreif erklingt und noch in der letzten Reihe nachgeahmt wird. Charlie Finks vielseitige Stimme wird hier und da zu einem schönen Chor ergänzt, der auch dem Publikum viele Passagen zum Mitsingen bietet.</p>
<p>Der Spaß an der Sache ballte sich das ganze Konzert lang über auf der Bühne zusammen und strahlte auf das Publikum ab, das gegen Ende des Konzerts mit fordernden „We want more“-Rufen noch ein paar Songs herauskitzeln konnte.</p>
<p>Der Abschied der Band war dann kurz und schmerzlos, wie man es von jungen Indiebands kennt. Hinterlassen haben sie ein zufriedenes Publikum, das sich schnell vor dem T-Shirt- und Jutetaschenstand sammelte bevor es glücklich in eine der ersten Frühlingsnächte trat.</p>
<p>TEXT und FOTO: Leonie Sontheimer</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/musik/1443-noah-and-the-whale-im-logo/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„I Am X“ on Tour</title>
		<link>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/musik/1287-fire-and-whispers-tour-von-%e2%80%9ei-am-x%e2%80%9c</link>
		<comments>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/musik/1287-fire-and-whispers-tour-von-%e2%80%9ei-am-x%e2%80%9c#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 09:51:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janina-Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freihafen.org/?p=1287</guid>
		<description><![CDATA[Hymnischer Elektroclash, tanzbarer Trip Hop: Darauf können wir uns am 9. April im Grünspan freuen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><strong>09.04.2011, Grünspan</strong></p>
<p>Bis dahin gibt es tagsüber bestimmt genug Frühlingssonne um dann abends im warmen Kontrast zu den dunklen Beats von „I Am X“ abgehen zu können. Schwermütige Texte singt Chris Corner, der hinter dem Solo-Act steht, mit seiner leidenschaftlich &#8211; rauen Stimme, auf teils schon poppige Elektroklänge. Wie weit die Hits wie „Kiss + Swallow“ (Reinhörtipp!) und „Think of England“ ihn inzwischen in Richtung Mainstream getrieben haben, wird sich beim Konzert im Grünspan zeigen. Der Brite lebt und arbeitet zwar inzwischen in Berlin, wie so viele angelsächsische Elektrokünstler, aber die Privat-Radio-Berühmtheit blieb ihm bis jetzt in Deutschland weitestgehend erspart.</p>
<p>Wie „I Am X“ und sein neues Album „Volatile Times“ in Hamburg ankamen, werden wir euch selbstverständlich zeitnah berichten.</p>
<p>Wer schon einmal Zuhause ein bisschen hypnotisierenden Rhythmus vorkosten mag wird auf <span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.iamx.eu/">http://www.iamx.eu/</a></span></span> fündig.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/musik/1287-fire-and-whispers-tour-von-%e2%80%9ei-am-x%e2%80%9c/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jüngste A-Capella-Gruppe</title>
		<link>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/musik/1216-jungste-a-capella-gruppe</link>
		<comments>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/musik/1216-jungste-a-capella-gruppe#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 09:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freihafen.org/?p=1216</guid>
		<description><![CDATA[Gerade das Abi in der Tasche und schon auf Deutschlandtournee? Wir stellen euch Deutschlands jüngste A-Capella-Gruppe vor: "High Five". Ein Konzerttipp.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst die Comedian Harmonists, dann die Wise Guys und jetzt High Five? Die fünf Jungs aus Süddeutschland stehen jedenfalls in der guten Tradition deutscher A-Capella Gruppen, mit ausschließlich männlicher Besetzung und charmanten Texten vor allem das weibliche Publikum zu bezirzen.  </p>
<p>Noch zur Schulzeit gegründet, hat die Gruppe nach dem Abi im letzten Jahr das Wort Hörsaal etwas anders interpretiert. Denn anstatt die Uni-Bank zu drücken touren Hannes, Sebastian, Jannis, Lukas und Ulrich jetzt mit ihren eigenen Kompositionen quer durch die Republik.<br />
Musikalisch nehmen sie dabei Bezug auf Technohits („Gisela ich mag dich“), liefern mit „Dreh die Boxen auf“ eine Aufsteh-Hilfe für alle Morgenmuffel und lassen es sich nicht nehmen, ein ganz offizielles Plagiat des Coldplay Songs „Fix You“ zum Besten zu geben. So verschieden die Musikrichtungen auch sind, stets kommen nur die fünf Stimmen zum Einsatz.<br />
Das fanden bisher nicht nur die Besucher der Konzerte und die Zeitungskritiker beeindruckend, sondern auch die Experten des internationalen A-Capella-Festivals in Graz. Dort wurde High Five letztes Jahr mit dem 2. Preis ausgezeichnet.<br />
Dass sie trotz ihrer Professionalität den Sinn für Humor nicht verloren haben, davon überzeugt sich am besten jeder selbst. Karten vorher kaufen kann nicht schaden, einige Konzerte sind schon ausverkauft!</p>
<p>Wann? Am Mittwoch, 23. März , 20.00h<br />
Wo? Polittbüro (Nähe Hauptbahnhof) <a href="http://www.polittbuero.de">www.polittbuero.de</a><br />
Video Youtube: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Xe_SYD28PeU">www.youtube.com/watch?v=Xe_SYD28PeU<a/><br />
Website: <a href="http://www.highfiveacappella.de">www.highfiveacappella.de</a></p>
<p>FOTO: Copyright High Five</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/musik/1216-jungste-a-capella-gruppe/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rot, wild, kurz: Hesta Prynn</title>
		<link>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/musik/1188-rot-wild-kurz-hesta-prynn</link>
		<comments>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/musik/1188-rot-wild-kurz-hesta-prynn#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 21:24:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janina-Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freihafen.org/?p=1188</guid>
		<description><![CDATA[Am 08.02.2011 spielte Hesta Prynn vor 30 Besuchern im Grünen Jäger. Sie bot eine exzessive und energiegeladene Performance, die schon fast anstrengend wirkte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Der Geheimtipp hatte sich in Hamburg offensichtlich noch nicht herumgesprochen: Mehr als 30 Besucher kamen am 8.02.2011 nämlich nicht in den Grünen Jäger, wo das Konzert von Hesta Prynn stattfand. Manch einer mag sich vielleicht noch an die drei Frauen von Northern State erinnern. 2008 kamen sie als Tour-Support von Tegan and Sara nach Hamburg. Ein provokanter Auftritt zwischen Hip-Hop und Rock, der im Gedächtnis bleibt. Doch noch im selben Jahr trennte sich die Gruppe. Während die anderen zwei Mitglieder keine Musik mehr machen, </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;">entschied sich Hesta Prynn Solopfade zu beschreiten. Ihre Musik ist weitaus elektronischer, als noch zu Northern State Zeiten. Auf ihrer Europatour machte sie nun Halt in Hamburg, um ihre im Sommer 2010 erschienene EP „Can We Go Wrong&#8221; und ihre neue Single „Turn It Gold“ vorzustellen. Als erstes kamen aber „Lion of Ido“ die Bühne. Eine Vorband, die sich sehen und hören lassen konnte. Auch vor wenig Publikum spielten sie eine professionelle Show mit viel Engagement. Die Musik der vier Jungs und der rothaarigen Bassistin, die äußerlich die jüngere Schwester Prynns hätte sein können, bewegt sich irgendwo zwischen den Rockeinflüssen der 90er Jahre und aktueller Indie-Musik, aber es fehlt den Liedern an neuen Ideen. Dennoch gelang es der Band aus New York die Stimmung aufzulockern und eine solide Performance abzuliefern. Nach einigen wenigen Liedern verließen sie schon die Bühne. Doch nach einer kurzen Pause trat die Band erneut vor das verwunderte Publikum. Die fünfköpfige Gruppe hatte sich doch eben erst verabschiedet? Aber „Lion Of Ido“ waren nicht nur Vorband, sondern auch Liveband von Hesta Prynn. Das wurde allen klar, als die Sängerin mit den feuerroten Haaren und dem freizügigen Outfit die Bühne stürmte. Von Anfang an bot sie eine exzessive und energiegeladene Performance, die schon fast anstrengend wirkte. Impulsiv gab sich die 27-jährige die mit bürgerlichem Namen Julie Potash heißt, dem treibenden Rhythmus hin und auch das Publikum stand nicht mehr still. Eine Musik zu der man einfach tanzen muss. Sie spielte einige Stücke ihrer ersten EP, wie „Motive“ and „Le Coq Aux Folles“, aber auch Musik von ihrer ersten Vinylplatte „Pepper“. Darauf covert sie den gleichnamigen „Butthole Surfers&#8217;“ Song in Zusammenarbeit mit Shawn Crahan von „Slipknot“. Natürlich hatte sie auch ihre neue Single „Turn It Gold“ dabei, die am 14. Februar auf Vinyl erschien. Eingängige Melodien und einfache Texte laden zum Kopf abschalten und Beine bewegen ein. Allzu lange gab die Amerikanerin den Anwesenden aber nicht die Chance dazu. Nach nur sieben Songs war das Konzert auch schon vorbei. Das Publikum hatte mehr erwartet „Mir hat die Vorband besser gefallen. Da herrschte eine schönere Stimmung. Hesta Prynn wirkte sehr künstlich aufgedreht und übertrieben“, kommentierte die Konzertbesucherin Chantal Weber den Auftritt. Der Abend bot einen kurzen Ausflug in die Welt der elektronischen Tanzmusik, der mit mehr persönlichem Bezug zum Publikum durchaus länger in Erinnerung hätte bleiben können.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Text</span><span style="font-family: Arial,sans-serif;">: Larissa Robitzsch und Wolfgang Denzler</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Foto: Promotionbild/Hesta Prynn</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><a href="http://www.freihafen.org/wp-content/uploads/hestaprynn_gelb.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1191" title="hestaprynn_gelb" src="http://www.freihafen.org/wp-content/uploads/hestaprynn_gelb-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/musik/1188-rot-wild-kurz-hesta-prynn/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Montmartre in der Fabrik</title>
		<link>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/musik/1123-montmartre-in-der-fabrik</link>
		<comments>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/musik/1123-montmartre-in-der-fabrik#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 12:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freihafen.org/?p=1123</guid>
		<description><![CDATA[Tourneeauftakt von Zaz: Am Mittwoch ließ die freche Französin die Hamburger ihren Winter vergessen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frankreich im Sommer. Drei Musiker stehen in einer kleinen Straße, in bester traditioneller Manier. Kontrabass, Gitarre, und  &#8211; als Herz der Combo – eine Sängerin, die genauso aussieht wie sie singt. Die Mademoiselle mit der lässigen Jeans und dem netten Kleid darüber grinst ihre Kollegen an und legt los. Der swingenden Gitarre und dem groovig-virtuosen Bass setzt unsere Chanteuse ihre rau-beschwingte Stimme auf und verbreitet damit ne Menge guter Laune. Vor allem aber Authentizität, was gepaart mit kommerziellem Erfolg in der heutigen Musikwelt nicht oft zu finden – und umso stärker gefragt ist.</p>
<p>So ist es auch kaum verwunderlich, dass Isabelle Geffroy, besser bekannt als Zaz, im letzten Sommer die Spitze der französischen Charts und die Herzen ihrer Landsleute im Sturm eroberte. Es dauerte nicht lange bis das überschwängliche Medienecho auch nach Deutschland herübertönte und die ersten Feuilletons auf „die würdige Nachfolgerin Edith Piaf&#8217;s“  aufmerksam wurden. Die Geheimtipp-Phase war erstaunlich kurz und eine Tournee durch Deutschland bald abgemachte Sache. In der Hamburger Fabrik fand am Mittwoch (19.1.) der Auftakt statt.</p>
<p>Das Konzert war schon einige Wochen vorher ausverkauft und für die letzten Karten an der Abendkasse reihten sich bereits drei Stunden vor Konzertbeginn einige Leute in die Schlange vor der ehemaligen Maschinenproduktionsstätte. Entsprechend voll war es dann drinnen und gespannt wartete die Menge auf unangepasste Französin.</p>
<p>Die Glaubwürdigkeit ihres Straßenmusiker-Images, das wohl viele der Interessierten an diesem Abend nach Altona zog, wird vor allem durch ihre Biografie gestützt. Bis zu ihrem heutigen Erfolg machte die 30 Jährige nämlich an einigen Stationen links und rechts vom Wegrand halt:  Ihre ersten Auftrittserfahrungen sammelte sie Anfang 20 in einer Bluesband, der sie während ihres Musikstudiums in Bordeaux beitrat. Es folgte das Musizieren in einem baskischen Tanzorchester und in der Latinrockband Don Diego (nach einer Zeitungsannonce) bevor es sie nach Paris zog, wo sie in einem Kabarett (wieder durch eine Zeitungsanzeige) tagtäglich vor Publikum stand. Gleichzeitig fing sie an, mit zwei Kollegen in den Straßen Montmartres zu spielen, was ihr einige zusätzliche Euros einbrachte und ihre bunte Biografie um eine weitere Anekdote ergänzte.<br />
Ausschlaggebend für den kommerziellen Erfolg war dann der Gewinn des „Réservoir Generation“ Musikwettbewerbes 2009, auf den die Produktion ihre Debüt-Albums folgte.</p>
<p><strong>Lies weiter auf der nächsten Seite</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/musik/1123-montmartre-in-der-fabrik/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

