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	<description>Jugendmagazin aus Hamburg — Wir. Hier. Jetzt.</description>
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		<title>Kein Kaffeekränzchen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 09:29:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janina-Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem ersten "MedienDECK" der jphh wollten sich sich junge JournalistInnen, SchülerzeitungsredakteurInnen und Jugendpresseinteressierte zu Kaffee und Klönschnack treffen. Aber keiner wollte Kaffee trinken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die jungen Medienmacher, die sich am 23. April in der Zinnschmelze zum ersten Termin des MedienDECK trafen, haben offenbar eine ausgeprägte Scheu vor kaltem Kaffee. Wirklich keiner wollte Kaffee.</p>
<p>Über das Klönen und Kennelernen nahmen sie sich kaum Zeit, sich überhaupt von dem Gedanken an ein Getränk aufzuhalten. Alle waren so begeistert dabei, dass sie beschlossen es wieder zu tun. Sich wieder zu treffen. Genau hier, aber viel öfter.</p>
<p>Jeden Monat, immer am letzen Montag.<br />
Aber der nächste Termin ist Montag, der 21. MAI 2012.</p>
<p>Diese Verschiebung hat mit dem Jahresevent der drei Nordverbände zu tun. Das MedienDECK findet im Monat Mai am 21. Mai statt, weil sich die jphh jedes Jahr am <a href="http://jppi.de/jugendpressefruehling/">Jugendpressefrühling</a> (JPF) beteiligt. Seit 13 Jahren findet über Pfingsten der JPF, Norddeutschlands größtes Jugendmedienseminar, statt.<br />
An Pfingsten wird also jährlich im großen Stile umgesetzt, was im kleineren Rahmen jedes Mal beim MedienDECK passieren soll. </p>
<p> &#8220;Unser Ziel ist es, euch als junge MedienmacherInnen zusammenzubringen und Erfahrungen auszutauschen – zudem werden wir möglicherweise das MedienDECK um eine Profi-Reihe erweitern, zu der wir professionelle JournalistInnen einladen.&#8221; postete im April die Junge Presse Hamburg e.V. (jphh) über die FREIHAFEN-Homepage. Damit drüfte alles klar sein. Oder doch nicht?</p>
<p>Jeder ist angehalten das MedienDECK mit zugestalten. Es ist immer gut sich selbst ein Bild zu machen. Deswegen sei an dieser Stelle allen motivierten, jungen MedienmacherInnen ans Herz gelegt vorbei zu kommen.<br />
Wenn Probleme auftauchen, dann geht man auf dem MedienDECK direkt und persönlich drauf zu. </p>
<p>MedienDECK der jphh<br />
Montag, 21. Mai 2012<br />
18.30 Uhr<br />
Zinnschmelze<br />
Maurienstraße 19 (U/S Barmbek)</p>
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		<title>Lebe langsamer</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janina-Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Plädoyer für mehr Bewussstein für unsere Umwelt und uns selbst. Ein Essay also über Dinge, die wir bereits alle zu wissen glauben, aber erst meinen morgen umsetzen zu müssen. Ein Wundern über den hohen Stromverbrauch beim Papiersparen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jeder weiß, wird unsere Welt schneller und moderner, komfortabler und bequemer. Und wie jeder weiß, weiß keiner wo das hinführen wird.</p>
<p>Wo es geht, werden Helferlein eingesetzt, um unseren Alltag einfacher zu machen. Das Auto startet auf Knopfdruck, das Licht reagiert auf Zuruf, das Handy ebenso, und ganze Zeitungen werden ins Internet verlagert. </p>
<p>Dadurch kann unser Leben in einem höheren Tempo ablaufen, denn wir sparen Zeit. Wir sparen Zeit, um die Zeitung aus dem Briefkasten zu holen und die richtige Seite aufzuschlagen, statt dessen durchsuchen wir den Online-Artikel einfach nach Schlagworten. Wir sparen Zeit, um die Hand zum Lichtschalter zu heben, wir sparen Zeit, uns mit Freunden zu treffen, weil wir bei Facebook mit ihnen chatten können. Diese Zeitersparnis macht uns produktiver. Der Mensch kann die gewonnene Zeit für wichtigere Dinge nutzen. Der Mensch bist du.<br />
Derzeit befinden sich viele dieser Neuerungen noch in den Startlöchern. Über die Datensicherheit Facebooks wird noch diskutiert, und viele nutzen neben ihren iPads auch noch konventionelle Geräte, um zu schreiben, zu malen, sich zu unterhalten oder Musik zu machen. Doch das ist nur eine Frage der Zeit – die ja hier die große Rolle spielt. Vielleicht werden unsere Enkelkinder schon so weit sein, keine Stifte mehr zu verwenden, sondern ihre ersten Schreibversuche auf einem großen Glas-Rechteck zu machen. Auch das Telephon werden sie vielleicht schon nicht mehr kennen. Und noch ein paar Generationen später fehlt den Menschen dann vielleicht auch schon der Daumen, den man zum Tippen auf iPads nicht braucht.</p>
<p>Leider fehlt dem Menschen der Zukunft das Wissen von 2012, außer wir dokumentieren es. Schon heute nehmen wir mehr und mehr Wissen nicht mehr aus Büchern, sondern aus dem Internet auf. Dieser Anteil des digitalen Mediums wird sicherlich zunehmen. Gleichzeitig wird immer mehr Mühe aufgewendet, um das Buch, das mehr und mehr als ausgedientes Medium gilt, in digitale Daten umzuwandeln. Ganze Zeitungsredaktionen digitalisieren ihre Archive. Es wird gescannt, fotografiert und gespeichert, was das Zeug hält.</p>
<p>Was macht das iPad mit uns und der Umwelt?</p>
<p>Genau da liegt ein großes Problem, denn die Zeit, die ein digitales Gerät eine Information speichert, ist kurz, viel kürzer als die Zeit, die Papier eine Information speichern kann. Eine CD ist schon nach einigen Jahren am Ende, eine Festplatte noch früher. Das Buch ist viel mehr ein Medium „für die Ewigkeit“ – die ältesten Schriften, die wir kennen, sind Tausende von Jahren alt. Ein digitales Medium ist aufgrund seiner Komplexität natürlich viel anfälliger für Fehler und wird niemals diese lange Zeit überdauern können, Ganz davon abgesehen, daß auch ständig die Endgeräte verändert werden und alte Speicher an neuen Geräten schon gar nicht mehr verwendet werden können.</p>
<p>Die riesigen Datenmengen, die angehäuft werden, müssen deshalb ständig „umgewälzt“, also von alten auf neue Datenträger überspielt werden. Die damit entstehende Umweltbelastung ist nicht zu leugnen. Haufenweise Elektroschrott – als ob es davon nicht schon genug gäbe. Auch der Energiebedarf digitaler Archive ist nicht zu übersehen. Das Argument, Papier zu sparen, gilt nur so lange, wie man die Energie, die es kostet, um Server zu betreiben und Datenträger herzustellen, nicht mit einrechnet. Möglicherweise ist es umweltschonender, rezykliertes Papier zu verwenden, statt größere Mengen an Energie für die Herstellung elektrischer Geräte aufzuwenden.</p>
<p>Es gibt also zwei Probleme, die mehr Menschen mehr beschäftigen sollten, als sie es derzeit der Fall zu sein scheint:</p>
<p>Erstens: Die Frage, ob wir wirklich den Weg einschlagen wollen zu immer mehr Digitalisierung auf Kosten der Umwelt und auf Kosten des Geldbeutels. Die ständige Neubeschaffung von digitalen Archiven kostet eine große Summe Geldes, eine große Menge an Material und bedeutet nicht zuletzt eine Menge Arbeit, die sich in regelmäßigen Abständen, nämlich bei Umwälzung der Datenmengen, wiederholt. Doch das größte Manko daran ist sicherlich die Belastung der Umwelt. Zur Zeit kommt dem Thema CO2-Einsparung endlich auch in den Medien und in der Öffentlichkeit allmählich die Aufmerksamkeit zu, die es schon seit Jahrzehnten verdient hat – dabei ist schockierend, daß es kein neues Thema ist; schon in den Achtziger-Jahren haben Wissenschaftler und Organisationen wie Greenpeace auf die Brisanz des CO2-Ausstoßes aufmerksam gemacht. 1995 beispielsweise brachte der „Spiegel“ ein Spiegel-Special-Heft heraus, das sich ganz Nichtregierungsorganisationen und den Themen Umweltverschmutzung und CO2-Ausstoß widmete. Darin kam auch Al Gore zu Wort, der einige Jahre später durch seine „Unbequeme Wahrheit“ noch viel größere Bekanntheit erlangen sollte. „Wir wissen, daß sich Treibhausgase in der Atmosphäre beschleunigt aufbauen. […] Wissenschaftler stimmen darin überein, daß ein weiteres Anwachsen der Treibhausgase eine Veränderung des Klimas bewirken wird und daß sich der Anstieg der Oberflächentemperatur der Erde während des nächsten jahrhunderts von bisher durchschnittlich 1,1 auf 4,4 Grad Celsius erhöhen könnte.“ Schon damals wurde also vor einschneidenden negativen Veränderungen auf der Welt gewarnt. </p>
<p>Das zweite Problem, was sich mit dem digitalen Zeitalter auftut, betrifft das Innere des Menschen, seine Psyche und sein soziales Wesen. Durch ständige Neuerungen werden wir bequemer. Immer mehr Dinge können wir von zu Hause erledigen. Zu E-Mail und Online-Nachrichten gesellten sich nach und nach Dienste wie Online-Kartenverkauf, Online-Versand, und seit kurzem kann man sogar vertrauliche Post sicher per E-Post verschicken. Das Schlagwort bei fast allen diesen Neuerungen ist bequem – und gleichzeitig ist es eine Warnung. Symptome wie Migräne, Sehnenscheidenentzündung und Rückenschmerzen sind die physischen Folgen dieser Bequemlichkeit, Ungeduld, Streß und mangelnde soziale Bindungen die psychischen.</p>
<p>Die Digitalisierung hat bereits unser alltägliches Leben eingenommen und bestimmt es mehr und mehr. Uns Entlastung und Komfort vorgaukelnd, läßt sie uns in Wirklichkeit faul werden und unsere Sinne verkümmern. Oder was ist es anderes als Verkümmerung, wenn wir mal die Idee des iPads weiterdenken und uns unsere Enkelkinder ihre ersten Schreibübungen mit dem Finger auf einem Stück Glas machen sehen? Was ist es anderes als Faulheit, wenn wir zur Erlangung einer Information überhaupt keinen Aufwand mehr betreiben müssen? Wenn es umständlicher ist, an eine Information zu gelangen, brennt sich diese dann auch nicht eher ins Hirn? Beispiel: Wenn wir, um die Bedeutung des Wortes „Glorifikat“ herauszufinden, eben nicht zu Wikipedia können, sondern quer durch Hamburg in die Stabi fahren müssen, werden wir uns hüten, die Definition, die sich in einem fünf Kilo schweren Lexikon befindet und die uns die Bibliothekarin aus dem hintersten Regal in den Lesesaal schleppt, gleich wieder zu vergessen. Wie schön ist das Gefühl, nach ewigem Suchen endlich das richtige Buch gefunden zu haben? Viel schöner, als nach zehn Sekunden genervt auf den Computer zu hauen, weil Wikipedia so langsam lädt.</p>
<p>Doch es tut sich etwas: Immer mehr Menschen besinnen sich auf alte, urige Werte. So nimmt beispielsweise die Zahl der jungen Kleingartenpächter in Städten wie Berlin wieder zu. Biomärkte, in denen es ausschließlich Lebensmittel gibt, die auf den ersten Blick als solche zu erkennen sind sprießen allerorts aus dem Boden. Die Menschen haben die Langsamkeit und die Natürlichkeit wieder entdeckt, freuen sich an ursprünglichen Dingen, wie der Natur, und besinnen sich auf traditionelle Versorgungswege wie den eigenen Gemüseanbau.</p>
<p>Was ist abschließend zu sagen?</p>
<p>Die Nutzung digitaler Medien ist für die Generation des Autors dieses Artikels überhaupt nicht mehr wegzudenken. Und trotz aller Kritik lassen sich ihre Vorzüge nicht leugnen. Wie wäre wohl die arabische Revolution ohne Facebook und Twitter abgelaufen? Der Autor und Redakteur Daniel Boese berichtet in seinem Buch über die Vernetzung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die gegen Klimawandel und Lobbypolitik vorgehen wollen. Sämtliche dieser oft kleinen Organisationen und Bündnisse wären ohne Facebook, Twitter und Google Docs nicht einmal halb so weit gekommen, wie sie heute sind. Man muß deshalb, so paradox es auch scheint, die großen Softwarekonzernen auch loben oder zumindest dankbar sein, daß diese Dienste zur Verfügung stehen.</p>
<p>Dennoch. Wir müssen erkennen, wo die Grenze ist. Verschafft uns die digitale Welt wirklich nur Vorteile und Komfort, oder treibt sie uns irgendwann in den Wahnsinn und die Umwelt in den Ruin? Das sollten wir uns fragen, wenn wir das nächste Mal ein Handy oder ein iPad in der Hand haben, wenn wir das nächste Mal „Spiegel Online“ lesen oder wenn wir uns das nächste Mal bei Facebook anmelden. Oder auch, wenn wir das nächste Mal den Rechner ausschalten und nach draußen in den Garten gehen. Da wird uns dann bewusst, wie schön die natürlichen Dinge eigentlich sind.</p>
<p>Quellen<br />
Spiegel Special 11/1995 S. 74</p>
<p>http://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/s2/Natur-Schrebergaerten</p>
<p>Daniel Boese: Wir sind jung und brauchen die Welt, oekom-Verlag 2011</p>
<p>Foto: Johannes Rake</p>
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		<title>Rausch der Gewalt</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 20:12:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janina-Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[HH City]]></category>

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		<description><![CDATA[Hermann Hesse ist Pazifist und Thomas Mann ein Kriegsbefürworter. Leider machen es die beiden Literaten uns nicht ganz so leicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hermann Hesse wird von Jugendlichen verehrt. Sein Werk umfasst mit Themen wie Selbstfindung, Krieg, und Spiritualität wichtige Aspekte der menschlichen Existenz. Er wurde für sein literarisches Werk mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Nobelpreis für Literatur 1946 für sein Gesamtwerk. Vor allem sein Roman „Der Steppenwolf“ findet nach wie vor glühende Verehrer unter jungen, politischen und gesellschaftskritischen Menschen. Und wer kann es ihnen verdenken, bietet der „Steppenwolf“ mit seinem Protagonisten Harry Haller, einem Kriegsgegner, Freigeist und Kunstliebhaber doch eine Menge Raum zur Identifikation.<br />
Tatsache ist, dass Harry Haller oft autobiographische Züge aufweist: Sein endgültiger Bruch mit der bürgerlichen Gesellschaft ereignet sich, als er sich als Verlagsvorsitzender gegen den ersten Weltkrieg ausspricht, und als Landesverräter gebrandmarkt wird, woraufhin sich seine Freunde und Geschäftspartner von ihm distanzieren. Ähnlich erging es Hesse als er 1914 für die „Neue Zürcher Zeitung“ einen Artikel schrieb, in dem er die deutschen Intellektuellen beschuldigte, auf nationalistische Polemik hereingefallen zu sein. Es kam zu mehreren politischen Debatten, in deren Zuge Hesse Hassbriefe erhielt, Freunde sich von ihm abwandten und er von der deutschen Presse stark angefeindet wurde.</p>
<p>Thomas Mann, den mit Hermann Hesse seit 1908 eine rege Brieffreundschaft und Liebe zur Literatur verbindet, bricht im Laufe seiner Äußerungen gegen den Krieg den Kontakt mit ihm ab. Er veröffentlicht 1918 die „Betrachtungen eines Unpolitischen“, in den er seine Haltung zum Krieg darlegt. Sein Hauptaugenmerk dient dabei vor allem dem Verhältnis zwischen Deutschland und den demokratischen Nationen, den USA, Frankreich und England. Mann vertritt hierin die These, dass auf Grund der gescheiterten demokratischen Revolution in Deutschland die deutsche Kultur mit der der demokratischen Nationen unvereinbar sei. Folglich sei ein bewaffneter Konflikt zwischen diesen verschiedenen politischen Systemen, und nach Mann auch Weltanschauungen, unvermeidbar. Im Allgemeinen stellte sich Mann als großer Kriegsbefürworter heraus, wofür er heute noch bekannt ist, und oft kritisiert wird. Er sieht den Krieg als eine der beiden „Grundmächte des Lebens“, den er hierbei mit der Kunst vergleicht. In seiner Novelle „Der Tod in Venedig“ von 1912 ist dies besonders offensichtlich. Der Hauptcharakter Gustav von Aschenbach, ein Veteran und Schriftsteller, beschreibt seinen Weg zur Literatur als einzig vom Krieg ausgehend: „Ich war Soldat und Kriegsmann, die Kunst war ein Krieg.“ Mann sieht den Krieg als einen rauschhaften Taumel, der dem Soldaten völlige Hingabe abverlangt, und ihn so seiner eigenen Menschlichkeit näher bringt.<br />
Denn Krieg und der Rausch der Gewalt, das ist für Thomas Mann neben der Kunst die bestimmende Kraft des Lebens, und der Urtrieb des Menschen.</p>
<p>Es ist also kein Wunder, dass Hermann Hesse immer noch von Jugendlichen als wegweisender Begründer des Pazifismus in der deutschen Literatur glorifiziert wird. Oft wird er dabei mit Thomas Mann verglichen, der zur selben Zeit wie Hesse wirkte, und als absolutes Gegenteil zu Hesses Ideologie und Menschenbild gilt.</p>
<p>Aber die Berührungspunkte dieser so gegensätzlichen Charaktere sind weniger bekannt.<br />
Das Hesse’sche Ideal vom Menschen der „der Stimme in seiner Brust folgt“ hat nämlich auch dunklere Seiten, die ihn vor allem vor dem ersten Weltkrieg faszinierten. Er sieht die menschlichen Triebe ohne Wertung, woraus sich zum einen die romantischen Außenseiterphantasien aus dem „Steppenwolf“ ergeben, zum anderen auch abgründigere Erkenntnisse: Er sah in der Neigung des Menschen zum Krieg und zur Gewalt weitere Äußerungen der menschlichen Urtriebe, die es nicht zu unterdrücken, sondern vielmehr zu feiern gilt. „Sehen sie, ein „Verbrecher“, das sagt man so, und man meint damit, dass einer etwas tut, was andere ihm verboten haben. Aber er selber … er tut ja nur was ihm ist.“ Schreibt er in seiner Erzählung „Klein und Wagner“, erschienen 1919. Daraus ergibt sich eine für ihn, losgelöst von der allgemeinen Moral, logische Schlussfolgerung: Wenn Gewalt und Krieg im Menschen fest verankert sind, haben sie auch ihren Platz in der natürlichen Ordnung. Und zwar als eine katharsische Kraft, einen dionysischen Rausch, der den Menschen näher an die Grundsubstanz des Lebens bringt, und ihn auch immer wieder neu erschafft. „Ich glaube nur an eines: an den Untergang … Wir müssen Sterben, wir müssen wiedergeboren werden.“ Verkündet der Protagonist in Hesses Erzählung „Klingsors letzter Sommer“, erschienen 1920. Eine Philosophie, die er mit Thomas Mann teilte, der, wie bereits erwähnt, in seiner Novelle „Der Tod in Venedig“ Parallelen zwischen Kunst und Krieg zog, und sie beide als Facetten der „Grundmächte des Lebens“ nebeneinander stellt.<br />
So kommt nach Hesse der Krieg und die Zerstörung allen Menschen zu Gute; nach Mann kommt sich vor allem der Soldat auf dem Schlachtfeld selbst näher.<br />
Als der erste Weltkrieg 1914 ausbrach meldete sich Hesse freiwillig beim deutschen Militär um für sein Vaterland zu kämpfen. Er wurde auf Grund seiner  Kurzsichtigkeit für untauglich befunden, stattdessen wurde er der deutschen Kriegsgefangenenfürsorge zugewiesen, wo er im Büchersortierdienst tätig war. Des Weiteren war er Mitherausgeber der „Deutschen Internierten Zeitung“ und Herausgeber des „Sonntagsboten für deutsche Kriegsgefangene“.<br />
Seine Wandlung zum Kriegsgegner stellte sich erst ein, als er im Zuge seiner Ämter das enorme Ausmaß der Zerstörung, die der Krieg mit sich brachte begriff. Zum einen durch Gespräche mit Soldaten, zum anderen durch Zeitungsmeldungen. Thomas Mann behielt seine Haltung zum Kriege bei, was zum Bruch der beiden Freunde führte.</p>
<p>Der heute so glühend als erleuchtet verehrte Hesse war auch nur ein Mensch, und zwar ein Musterbeispiel für sein eigenes Menschenbild:<br />
Im Wandel und im Lernen begriffen.</p>
<p>Illustration: Janina-Christin Fischer</p>
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		<title>Engel mit T</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 19:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janina-Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elbbrücken]]></category>

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		<description><![CDATA[Die seliggesprochene Mutter Theresa war keine Heilige. Eine Zusammenfassung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Mutter Theresa Syndrom bezeichnet man es wenn Menschen über führsorglich und hilfsbereit sind, aber was ist wenn Mutter Theresa gar nicht führsorglich und hilfsbereit sondern viel mehr habgierig und Erbarmungslos war?<br />
Mutter Theresa  ist eine vorzeige Nonne, selbst Atheisten schätzen ihren  selbstloses Einsatz gegen die Armut. Man nennt  sie auch die  „Die Heilige der Gosse“.  Seine Herkunft hat  dieser Titel  beim Engagement  des  Ordens  „ Die Missionarinnen der Nächstenliebe“ den sie 1950  in Kalkutta gründete.   Im Jahr 1976 verlieh man ihr dafür den Friedensnobelpreis. Die  Seligsprechung folgte  2003. Alles in allem ist sie der Samariter des 20. Jahrhunderts.<br />
Mein Vater und seine Freundin gingen vor zwei Jahren auf  die Suche nach dem  ehrwürdigen Werk der „Heiligen Mutter“.<br />
In Kalkutta hatte der “ Engel der Armen „ sterbe Häuser,  Kinderheime, Kranken Häuser und Häuser für Psychisch kranke  aufgebaut.  Aber  die Zustände in den   Ordens Häusern der Missionarinnen entpuppten sich schnell als, sogar für indische Verhältnisse,  katastrophal.  Unausgebildete Volontäre verrichteten Arbeiten  die Eigentlich Ärzten hätte übernehmen müssen.  Auch die Schwestern, welche die Volontäre einarbeiten sollten, waren nicht ausgebildet .Mutter Theresa begründete   das folgendermaßen „ Wir sind keine Sozialarbeiterinnen, wir sind Nonnen“.  Viele Kranke starben erst durch destruktive medizinische Methode und mangelhafte Hygiene. Mutter Theresa,  oder „der Todes Engel“, wie sie die Bevölkerung von Kalkutta häufig  zu nennen pflegen, begründete das folgendermaßen „Nicht der Erfolg sondern die Treue im Glauben sind wichtig“. (Fast noch schockierender sind Gerüchte denen zufolge, die Nonnen hier in Deutschland Adoptivkinder  vergaben,  welche sie in Indien den Eltern ohne deren Zustimmung wecknahmen.  ) </p>
<p>				Missionieren und Gewinn summieren<br />
Die Medizinische Ausstattung  in den Krankenheimen  des Ordens  ist nicht mit dem Standard in Indischen Kliniken  vergleichbar. Gerüchten zufolge hat Mutter Theresa sogar gespendete Krankenhäuser  von deren Ausstattung  befreit,  um den ärmlichen Schein zu wahren und so zum weiterspenden zu motivieren. Geschenkte Krankenwagen werden  als Ausflugswagen für Nonnen verwendet.   Die Versorgung der Kranken wird gnadenlos reduziert. Schmerzmittel werden in den Ordenshäusern  ohne hin nicht verabreicht den „Im Schmerz ist man Jesus näher „.  Wohin die jährlichen  Billionen spenden fliesen weiß keiner so genau. Die Schwestern weigern sich, entgegen dem Indischen Gesätz für Hilfsorganisationen,  ihre  Finanzen offen zu legen. Bekannt ist nur, dass  In Rom der finanzielle Knoten Punkt ist.  Endstation ist wahrscheinlich der Vatikan.<br />
Haben wir bei so vielen berechtigten Zweifeln unserer menschlichen Maßstäbe überhaupt  noch das recht zu glorifizieren? Wir sagen ja auch wenn es nur ist, um den glorifizierten Konsens der Gesellschaft zu demontieren. </p>
<p><strong>Info:</strong> Charlotte Knothe  veröffentlichte beim WDR 2010 das Hörspiel <a href="http://hoerspielchen.wordpress.com/2010/08/09/in-mother-we-trust/">„Mother we Trust&#8221;</a> . In diesem verarbeitet sie Recherche Material aus ihrem dreimonatigem Kalkutta Aufenthalt.</p>
<p>Illustration: Janina-Christin Fischer</p>
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		</item>
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		<title>NICHT</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 19:40:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janina-Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Große Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertankündigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Früher hassten sie blau, heute sind sie Nicht und morgen wollen sie Lügen. Eine Band aus Hamburg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ca. einem  Jahr gründete sich die aus Nikolas Darnstädt (Sänger und Gitarrist)  und Robert Lüngen (Schlagzeuger) besehende Band NICHT, beide EX- Mitglieder der Band „I hate blue“. Die Antihedonistischen Teenager verließen „I hate blue“ weil diese ihnen zu Party konform wurde. Sie wollen keine Spaß und Unterhaltungsmusik machen, sondern? Ja was wollen sie eigentlich??? Soll man denken? Nein man soll in Erster Linie fühlen. Denn das wahre Denken wird laut Nikolas Darnstädt übers reine Gefühl ausgelöst. Fühlen lässt einen die Band.  Schlagzeug Gitarre und Nikolas Stimme bilden eine  einehmende Synergie. Man fühlt sich wie in einem riesigen trägen pochenden Herz gefangen. Die Schläge lassen einen erzittern, bevor man darüber nachdenken kann weshalb.<br />
Die Musik montiert sich aus Mantralen, Free Jazz, Krautrock und Post-punk Elementen zu einer melancholisch aber lebendigen Klangwelt, &#8220;warum es Leicht nehmen wenn es doch so schwer ist“ so die Künstler. Der Sound wird durch bilderreiche Texte angereichert. Zt. Wird aus Gründen der Klangharmonie spanisch gesungen. Dann wieder werden hoch poetische deutsche Texte durch die Musik untermalt.<br />
Zurzeit arbeitet die, bisher nur durch Konzerte (u.a. im Molotow) bekannte, Band an einem musikalischen Theaterabend: <a href="http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/1820-lugen">Lügen</a>. Der Theaterabend findet am 23./ 24. und 25 April im Sprechwerk statt. </p>
<p>Foto: Jonah Lara </p>
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		</item>
		<item>
		<title>KOMM AUF&#8217;S MEDIENDECK&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 17:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janina-Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 23. April ist es soweit: Auf dem MedienDECK der jphh treffen sich junge JournalistInnen, SchülerzeitungsredakteurInnen und Jugendpresseinteressierte zu Kaffee und Klönschnack!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 23. April ist es soweit: Auf dem MedienDECK der jphh treffen sich junge JournalistInnen, SchülerzeitungsredakteurInnen und Jugendpresseinteressierte zu Kaffee und Klönschnack!</p>
<p>Dieser Termin markiert das erste Treffen unserer regelmäßigen MedienDECK-Reihe. Unser Ziel ist es, euch als junge MedienmacherInnen zusammenzubringen und Erfahrungen auszutauschen – zudem werden wir möglicherweise das MedienDECK um eine Profi-Reihe erweitern, zu der wir professionelle JournalistInnen einladen.</p>
<p>Du bist jung, medieninteressiert und möchtest an einer neuen journalistischen Plattform mitwirken?<br />
Dann komm auf&#8217;s MedienDECK der jphh:</p>
<p>MedienDECK der jphh<br />
Montag, 23. April 2012<br />
18.30 Uhr<br />
Zinnschmelze<br />
Maurienstraße 19 (U/S Barmbek)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>LÜGEN!</title>
		<link>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/1820-lugen</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 19:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janina-Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Große Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.freihafen.org/?p=1820</guid>
		<description><![CDATA[Heute wollen wir kollektiv Lügen. Wir werden behaupten unser Stück sei großartig und Sie werden behaupten, Sie fänden das auch. Zweifler werden ihre Zweifel der eigenen Beschränktheit zuordnen, ebenfalls Lügen und sagen, Sie fänden das Stück brillant. Den Anfang mache ich, in dem ich das Stück auf dem Spielplan als grandioses avangardistisches Theater ankündige. Verstanden? Ich hoffe es.
Denn, wenn nicht dann Lügen Sie um die Wahrheit zu vertuschen. Sie finden das Stück ist nicht sehenswert? Sie Lügen doch!!! Ich habe Sie neugierig gemacht.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wollen wir kollektiv Lügen. Wir werden behaupten unser Stück sei großartig und Sie werden behaupten, Sie fänden das auch. Zweifler werden ihre Zweifel der eigenen Beschränktheit zuordnen, ebenfalls Lügen und sagen, Sie fänden das Stück brillant. Den Anfang mache ich, in dem ich das Stück auf dem Spielplan als grandioses avangardistisches Theater ankündige. Verstanden? Ich hoffe es.<br />
Denn, wenn nicht dann Lügen Sie um die Wahrheit zu vertuschen. Sie finden das Stück ist nicht sehenswert? Sie Lügen doch!!! Ich habe Sie neugierig gemacht. </p>
<p>In zehn Szenen werden dem Zuschauer in „LÜGEN“ Menschen vorgestellt, die sich im Identitätskonflikt mit der Außenwelt befinden. Da ist der Mahler, der die Menschen in seiner Umgebung nicht mehr fassen kann, das Paar das keine Verbindung zum Rest der Welt spürt, der Liebende, der mit dem Vorwurf konfrontiert wird seine Geliebte nie verstanden zu haben, hinzu kommt der Tadel ein falsches Bild von sich selbst abgegeben zu haben. Und nicht zuletzt ist da das Mädchen, welches nach ihrem Scheintod feststellen muss, das keiner ihrer Angehörigen sie je richtig gekannt hat. </p>
<p>In Szene 9. wird das, die Außenwelt verschmähende, Individuum mit der Menschenliebe dieser  konfrontiert. Die ignorante Bosheit der Außenwelt wird als eine Projektion des Einzelmenschen enttarnt. Also hat das Individuum gelogen und wird von der übrigen Welt zu Recht als Lügnerin dekliniert? Nein, denn es handelt sich hier um Wahrnehmung, welche Gefühlen zugrunde liegt und „Gefühle sind nicht Konkret“. Die Gefühlswelt eines jeden funktioniert anders und trotzdem sind die Gefühle aller wahrhaftig und verdienen es erhört zu werden, wie uns der verzweifelte Einzelne immer wieder zu erklären versucht.<br />
In unserer postpubertären Gesellschaft glaubt jeder falsch wahrgenommen und nicht verstanden zu werden, insofern dokumentiert LÜGEN den aktuellen Identitätskonflikt der Generationen. Eine Thematik, die sich gerade in der Generation der jetzt 50-Jährigen einer großen Aktualität erfreut. Die Ironie ist, dass das Stück von einem 17-Jährigen geschrieben und inszeniert wurde. Insofern ist das Stück vielleicht als Hommage an die Elterngeneration zu verstehen. </p>
<p>Getragen werden die zehn Szenen von der zutiefst auratischen Livemusik der Band <a href="http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/1844-nicht">NICHT</a>.  Zwischen den durch die Schauspielerin Rosa Thormeyer interpretierten Monologen und der Band NICHT entsteht eine laute, pulsierende Synergie. Die Band NICHT packt einen emotional bei der Gurgel und lässt einen dann in das Gedankengewirr von LÜGEN fallen.<br />
Der 17-Jährige Regisseur und Autor Nikolas Darnstädt ist ein Allround-Künstler, vor einem Jahr gründete er zusammen mit Robert Lüngen das Musik Duo „NICHT“. Wenn er die Inszenierung von LÜGEN abgeschlossen hat, will er einen modernen Stummfilm produzieren. Neben Schule und Bandproben arbeitete er bereits an etlichen Produktionen u.a. des Thalia Theaters mit. </p>
<p>Die Hauptdarstellerin Rosa Thormeyer kennt man bisher aus den Serien Notruf Hafenkante und Zoko Wisma sowie dem Film „der verlorene Sohn.  Sie spielte außerdem etliche Rollen im Jugendklub des Staatstheaters Hannover. Rosa bekam die Schauspielerei offensichtlich durch ihre Mutter Oda Thormayer (Schauspielerin am Thalia Theater) schon in die Krippe gelegt.<br />
Regieassistent ist der angehende Schauspielstudent Moritz Hisznauer. Er arbeitete bereits in nahezu allen Bereichen der Film und Theaterbranche. Er spielte in verschiedenen Inszenierungen des Hamburger Schauspielhauses z.B. „Herr der Fliegen“ mit. Seine vielseitigen Erfahrungen stellen eine außerordentliche Bereicherung für LÜGEN da. Sehen sie selbst! Wir LÜGEN für sie am 23., 24.,und 25. April im Sprechwerk. </p>
<p>Foto: Archiv von &#8220;Lügen&#8221;</p>
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		<title>3, 2, 1 – meins? Recht und Unrecht im Internet</title>
		<link>http://www.freihafen.org/allgemein/1807-3-2-1-%e2%80%93-meins-recht-und-unrecht-im-internet</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 14:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janina-Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das (Un-)Recht im Internet schauen wir uns am 06.02.2012 mal genauer an, zusammen mit Till Kreutzer und Peter Schaar diskutieren unsere Redakteure über Urheberrechte im Zeitalter der Netzmedien. Moderiert vom stellv. Chefredakteur Wolfgang Krach.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hat nicht schon mal irgendwann ein Youtube-Video runtergeladen oder bei kinox.to einen Film vor Kinostart geguckt? Ist das Internet ein rechtsfreier Raum?<br />
Bis jetzt gibt es im Netz immer einen Weg zum downloaden, streamen oder ziehen. Aber wie geht es weiter?  Hat unsere Generation nicht längst das Bewusstsein fürs Urheberrecht verloren?</p>
<p>Wieder mal sind bei einer Kooperation zwischen Süddeutscher Zeitung, Körber Forum und Freihafen ein paar Jugendliche und Redakteure von uns auf der Bühne und diskutieren über den Umgang mit dem Netz. Außerdem sitzen noch Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar und Internetjurist Till Kreutzer auf dem Podium. Moderiert wird die Diskussion vom stellv. Chefredakteur der SZ, Wolfgang Krach.</p>
<p>Datum Montag, 6.2. Beginn 19.00 Anmeldung <a href="https://www.koerber-stiftung.de/nc/koerberforum/programm/anmeldung.html?tx_seminars_pi1[seminar]=578&#038;tx_seminars_pi1[action]=register">HIER</a></p>
<p>Ein Bericht folgt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jugendmedientage 2012 in HH</title>
		<link>http://www.freihafen.org/allgemein/1736-jugendmedientage-2012-in-hamburg-2</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 17:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janina-Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[HH City]]></category>

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		<description><![CDATA[ Deutschlands größter Medienkongress für Jugendliche - die bundesweiten Jungendmedientage (JMT) - werden 2012 in der Hansestadt Hamburg stattfinden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Abschlussveranstaltung der <a href="http://www.jugendmedientage.de/">Jugendmedientage 2011 in Stuttgart</a> am 06.10.2011 verkündete der Bundesvorstand der <a href="http://www.jugendpresse.de/">Jungendpresse Deutschland</a> (JPD) die frohe Botschaft: nächstes Jahr sehen wir uns in Hamburg!</p>
<p>Die bundesweiten Jugendmedientage sind ein Kongress für Nachwuchsjournalisten, jedes Jahr wird in eine andere deutsche Großstadt eingeladen. Übrigends hat jedes Bundesland seinen eigenen Landesverband. Hier im Norden gibt es gleich drei, die eng zusammen arbeiten u.a. bekommt man den Mitgliederrabatt bei allen Veranstaltungen: Jungendpresse Schleswig-Holstein  e.V., die  <a href="http://www.jungepresse-sh.de">JPSH</a>, und Junge Presse Hamburg e.V., die <a href="http://www.jphh.de">jphh</a>, sowie der Kreisverband Junge Presse Pinneberg e.V., die  <a href="http://www.jppi.de">JPPI</a>.</p>
<p>Stuttgart 2011: Schirmherr der Veranstaltung war Bundespräsident Christian Wulff, man hielt sich vorallem an der renomierten Hochsschule der Medien auf. Man feierte das 10. Jubiläum, die JMT 2012 werden also der elfte Medienkongress für Jugendliche sein.</p>
<p>Hamburg 2012: Die <a href="http://jphh.de">Junge Presse Hamburg e.V.</a> (jphh) hat denn Zuschlag erhalten und freut sich auf dieses Event, Die jphh hat sich mit den anderen beiden Nordverbänden bereits über den Jahresplanflyer 2012 abgestimmt. Die Medienmetropole ist mit ihren vielen Verlagen und Medienanstalten zweifelsfrei eine gute Wahl.<br />
Die 1. Vorsitzende des Vereins Janina Behncke betonte, dass die Aussrichtung der JMT 2012 eine Ehre sei, damit liege aber auch viel Verantwortung in den Händen der jphh.</p>
<p>Genaue Informationen zum Entwicklungsstand der Ideen für Motto, Hauptveranstaltungsort und Kooperationspartner bleiben vorerst noch unveröffentlicht. Infos wird es wohl wieder über die Veranstaltungspage <a href="http://www,jugendmedientage,de">www.jugendmedientage.de</a> geben, auch über soziale Netzwerke und externe Homepages soll kommuniziert werden. Die Homepage der Jugendmedientage zeigt dezeitig noch das Design der JMT 2011 Stuttgart (Stand 01.Dez.2011).</p>
<p>Aber fest steht: Fast 500 Jugendliche sollen im Herbst 2012 vier aufregende Tage in der Hansestadt verbringen. Die Möglichkeiten zu einem besonderen Thema an Vorträgen, Medieneinblicken und Workshops teilzunehmen &#8211; sich mit anderen jungen Medienbegeisterten auszutauschen &#8211; ist das jährliche Ziel. Teilnahme ab 16 Jahren.</p>
<p>Bereits 2005 trafen sich 600 Jugendliche um unter dem Motto <em>Medien. Europa. Zukunft.</em> in Hamburg und lauschten spannenden Vorträgen und Disskusionen. Als Referenten begleiteten unter anderem Ingrid Kolb, damalige Leiterin der Henri-Nannen-Schule für Journalisten, und ihr Nachfolger Christoph Fasel die Veranstaltung. Besondere weitere Gäste waren Hans-Martin Tillack, der als EU-Korrespondent in Brüssel viel zu den neusten Europäischen Entwicklungen beitrug, und der Buchautor Michael Ebert, welcher das Magazin <a href="http://www.fluter.de/">fluter</a> der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) entscheidend umstrukturierte.</p>
<p>Die Begeisterung bei der Bekanntgabe in den Reihen der jphh Vorstandsmitglieder und Aktive kannte fast keine Grenzen. Felicitas Mertin, 2. Vorsitzende, brachte die Begeisterung der jphh prägnant zum Ausdruck mit der Feststellung: &#8220;Wir rocken das!&#8221;</p>
<p>Nachtrag 05.12.2011:</p>
<p>Bis zum 12.12 läuft die Bewerbungsphase für einen Projektmanager der JMT 2012.  Weitere Infos <a href="http://www.jugendpresse.de/mitmachen/jobs/">hier</a>. Ausdrücklich gewünscht ist eine hohe Flexibilität und Begeisterung, sowie Wohnort Berlin. Gerade Berufseinsteiger mit einschlägiger Erfahrung im Bereich Projektmanagement können sich mit dieser Veranstaltung profilieren.</p>
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		</item>
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		<title>Postkartenkünstler</title>
		<link>http://www.freihafen.org/grosse-freiheit/1727-postkartenkunstler</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 06:52:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janina-Christin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Große Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Abgekartet: Intelligente Postkarten mit Stil online bestellen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder von uns hat sie wahrscheinlich schon vor einer Club- oder Cafetoilette getroffen und mit nach Hause genommen: Mehr oder weniger einfallsreiche Postkarten. Im besten Falle sind sie witzig, einfach nur derbe oder regen zum Nachdenken an.<br />
Man kann sie sammeln,  an die Wand hängen, verschicken und verschenken.<br />
Ein kleiner Vorrat an guten Karten – das wissen alle, die den Gedanken *oh-fuck-ich-brauch-noch-schnell-ein-Geschenk* kennen – kann wirklich hilfreich sein. </p>
<p>Hier nun ein kleiner Hinweise für alle Suchenden: Der Künstler Marian Conens vertreibt im Netz (und in einigen Läden!) selbst gestaltete Karten unter dem Label <em>abgekartet</em>. Was die über 40 Karten seiner Kollektion gemeinsam haben: Den Anspruch, zum Denken anzuregen. Ob Fragen, Zitate oder Fotos – mit der begrenzten Auflage von 500 Stück pro Motiv, fordert Conens von sich ständig neue Kreativität. Zu seiner Arbeit sagt er schlicht: „Es muss etwas Wichtiges auf Postkarten“.<br />
Jede Karte kostet 70 Cent, Bestellungen sind ab einem Exemplar möglich.<br />
Aber seht am besten selbst:<br />
<a href="http://www.abgekartet.de">www.abgekartet.de</a></p>
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