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“Ihr habt ja schon wieder ins Nest gemacht!
Wie oft muss ich euch noch sagen, dass ihr das Denkmal benutzen sollt?”


Die Lange Nacht der Reizüberflutung

Einmal im Jahr hat die hanseatische Bevölkerung die Möglichkeit, in nur einer Nacht ihr Verlangen nach kulturellem Gut zu befriedigen. Es gilt: Eine Karte für 45 Hamburger Museen. Wir wohnten diesem einzigartigen Ereignis bei.

Ein Beitrag von Marie Charlott Goroncy » lesen



Ausgabe 3|2008 “Denkmal”

fh-titel-thumb.jpgSorglos würden wir heute leben, wenn der Mensch nicht zum Denken verdammt worden wäre. Um nichts hätte man sich Gedanken machen müssen. Nicht über den Hunger, den Durst, die Atombombe, den Krieg, die Umwelt oder die Liebe.

Bevor wir nun also abschweifen und neidisch auf die mit einem schlichten Instinkt ausgestattete Tierwelt blicken, arrangieren wir uns schnellstens mit dieser unglücklichen Situation und machen diesen Umstand zu unserem Thema: Denkmal. Ein Denkmal soll an etwas erinnern und zum Denken anregen. Doch was, wenn sich alle Erinnerungen auslöschen? Oder wenn der eigene Körper zum Denkmal einer ungeliebten Vergangenheit wird?

Wir durchbrechen Denknormen und reisen zurück in die 68er. Und wenn wir schon mal da sind, plädieren wir auch gleich für das positive Denken. Und: Welche Personen haben ein Denkmal verdient? Außerdem sind wir bei einem höchst interessanten Hamburger Zuhause: Ein ehemals obdachloser Weltreisender. Kurios: Wir erfahren, warum ein Wirtschaftsingenieur mit Schaumstoffschlägern um sich prügelt. Zu guter Letzt möchten wir Frau Dorothea Scharff hiermit ein Denkmal setzen: Vielen lieben Dank für die sehr großzügige Spende!

Ganz unbedenkliche Grüße, Birte Lehmann und Kübra Yücel



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