Jugendmedienkongress – EIn Kommentar

Digital, Schnell, Innovativ- die moderne Welt von heute. Der Zugriff auf eine
Internetverbindung: für einen Großteil der Bevölkerung eine selbstverständliche
Alltäglichkeit. Die Flut an Informationen, die uns jeden Tag erreicht, kaum zu überblicken.
Nicht zu selten begegnet einem dabei der Begriff „Fake News“. Erst letztes Jahr aufgedecktein
erschreckender Medienskandal: Fake-News im SPIEGEL. Manipulationen, Fälschungen
und Unwahrheiten nehmen einen immer größeren Platz in der heutigen Medienlandschaft
ein. Um so wichtiger ist es, dass wir uns dagegenstellen. Wir als junge Journalistinnen und
Journalisten, sind die Stimme unserer Generation. Doch guter Journalismus muss gelernt
sein. Man muss stets an sich arbeiten- neue Erfahrungen sammeln, sein Wissen vertiefen
und seine Fähigkeiten verfeinern.

Eine hervorragende Möglichkeit hierfür ist der Jugendmedienkongress: kurz JMK. Jedes Jahr veranstaltet die Junge Presse Hamburg (jphh) dieses Event, zu dem sich Medieninteressierte anmelden können.

Der JMK bietet Gelegenheiten, sich mit Profis aus verschiedenen Bereichen der Medienbranche und
anderen Medieninteressierten auszutauschen und zu vernetzen. Einen Tag lang beschäftigen
sich Teilnehmende mit den vorher selbst ausgewählten Wissens- und Praxisworkshops und
erhalten dort neue Werkzeuge, um guten Journalismus zu machen. Von
Kommunikationsdesign bis hin zu Mobile Reporting- ist für jeden etwas dabei. Das Motto
dieses Jahr: „Make News statt Fake News“. Mehr als nur das Motto des diesjährigen
Jugendmedienkongresses, meint auch Ties Rabe, Senator für Schule und Berufsbildung. Es
sei gleichzeitig Apell, Aufgabe und Anspruch an den Journalismus von heute, so der Politiker.
„Eine funktionierende freie Presse ist für eine gesunde Demokratie überlebensnotwendig“.
Also: Es liegt in unserer Hand! Lasst uns so viele dieser „Werkzeuge“ sammeln wie nur
möglich und damit einen guten Journalismus machen. Let´s Make News not Fake News!

Paula Müller Verfasst von: