Linn Könnecke

Moin, ich bin Linn und ein neues Gesicht hier beim FREIHAFEN, wenn auch mit meinen 24 Jahren ganz sicher nicht das jüngste. 

Aufgewachsen bin ich in Hamburg als Kind einer Buchhändlerin und eines Buchhändlers und so habe ich immer schon alles gelesen was ich zwischen die Finger bekommen habe. Die logische Konsequenz war irgendwann mit dem Schreiben anzufangen. So hat mein Weg mich von der Schülerzeitung, über ein Praktikum bei einer Produktionsfirma und dem Junge Presse Seminar „Wellen schlagen“, letztendlich im Herbst 2020 zum FREIHAFEN geführt. 

Da ich Digital Media studiere ist mir das Internet eigentlich gar nicht so geheuer. Meine getippten Worte nicht mehr nur in meinen Handy Notizen zu wissen, sondern mit der großen weiten Welt zu teilen, macht mich deshalb ein bisschen nervös. Tatsächlich ist mir in jungen Jahren prophezeit worden, dass ich mal Nachrichtensprecherin werde. Ob es jetzt Schicksal ist oder nicht, jegliche Form der journalistischen Arbeit hat mir bisher große Freude bereitet. Um Nachrichtensprecherin zu werden müsste ich aber noch viele Anglizismen aus meinem Wortschatz streichen und eigentlich habe ich mir auch vorgenommen weniger nach den Erwartungen anderer Leute zu leben. Das geschriebene Wort bleibt also meine größte Leidenschaft und bevorzugtes Einsatzgebiet.

Wenn ich mir nicht gerade die Augen von Bildschirmen jeglicher Größe wegbrutzeln lasse, arbeite ich in einer lokalen Buchhandlung, versuche meine Pflanzen am Leben zu halten, trinke leidenschaftlich gerne Hafermilchkaffee und führe eine Hassliebe mit dem True Crime Genre. Nachdem ich 2020 meine Angst vor dem Telefonieren überwunden habe, kommt mir die Bachelor Arbeit für 2021 gar nicht mehr wie eine so große Herausforderung vor.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. -Erich Kästner

P.S. Look mom, no denglisch!

Bild mit freundlicher Genehmigung von Chiara Berchtold
Linn Könnecke Verfasst von: