Redaktionsplaylist 03/2020

Jeden Monat lässt die FREIHAFEN-Redaktion aus musikalischer Sicht Revue passieren. Das Ergebnis ist eine bunt gemischte Playlist, denn: Geschmäcker sind verschieden, und das ist auch gut so!

Sie ist wieder da! Die Redaktionsplaylist des Hamburger Freihafens. Habt ihr euch schonmal gefragt: Was hören wohl die Redaktionsmitglieder des Freihafens? Welche Musik ist gerade angesagt oder welcher Klassiker ist immer noch so verbreitet wie früher? Hier werden diese Fragen beantwortet. Jeden Monat eine neue Playlist mit ausgewählten Songs der Redaktion und ihren Gründen, warum ihr da unbedingt einmal reinhören solltet. Also schnell zu Spotify, Freihafen folgen und sich mit der Musik im Ohr zurücklehnen. 

You`re not alone – Agoria 

Der Beat ist meiner Meinung nach ein absoluter Stimmungsmacher, die Lyrics sind einfach gehalten und sagen doch viel aus: Ist es möglich sich gegenseitig zu verstehen? Der Künstler kommt zu dem Entschluss: Ja, kann man. Wir können uns verstehen und stehen nicht allein da. 

Mr. Brightside – The Killers

Text und Inhalt? Eher stumpf und flach. Trotzdem läuft der Song in den letzten Tagen bei mir rauf und runter. Warum? Ich weiß auch nicht, aber irgendwie passt es gerade einfach. Und die Begründung ist auch mal in Ordnung, finde ich.

Egal – Michael Wendler

Entschuldigung an alle, aber dieser Song muss einfach in die Playlist! Gefühlte 10 Jahre ist der Wendler in der Versenkung verschwunden und erst eine 28 Jahre jüngere Beziehung holte ihn da wieder raus – und brachte auch noch Oliver Pocher mit. Jetzt ist diese ältere Lied vom Wendler zum Meme-Hit geworden und alles andere scheint EGAL!

Claire de Lune – Claude Debussy

Als der Komponist Claude Debussy 1890 das Klavierstück “Claire de Lune” (deutsch: Mondschein) schrieb, war er noch ein junger und relativ unbekannter Komponist. Trotzdem wohnt diesem Stück eine sehr melancholische reife inne, weswegen es heute zu den populärsten Werken der klassischen Musik gehört.

Raucherbereich – twiceasmad

Klasse Lied von drei grund sympathischen jungen Menschen aus München. Vor allem das Saxophon Solo ab Minute 2:10 ist überragend.  

Loving is Easy – Rex Orange County, Benny Sings

Chilliger vintage Sound mit dem ich immer endlose Sommertage, Grillen im Park und das Gefühl von Freiheit verbinde. Meiner Meinung nach ein echter Feelgood-Song mit schöner Message: Liebe kann so einfach sein.

R.I.P 2 My Youth – The Neighbourhood

Der Titel bringt die Auswirkungen der Prüfungszeit einfach auf den Punkt. Die Geschwindigkeit ist übrigens optimal für einen kurzen Catwalk durch die Nachbarschaft. Wenn The Neighbourhood spielt, kann ich sowieso nie still stehen.

Burning Ground – Brandon Jenner

Burning Ground passt nicht nur thematisch zur Klimakrise und den Waldbränden in Australien, sondern ist auch noch die perfekte Melodie, um einen grauen Sonntag im Bett etwas sonniger zu starten.

Pfeffer – International Music

Wahnsinnigwerden als Melodie: Während ich mich apathisch in die Fötusstellung begebe und leidend das Christian Lindner Portrait auf meinem Nachttisch anstarre, frage ich mich, was das Leben wohl morgen Tolles für mich bereithält.  

танцевать – Molchat Doma

Nichts ist schöner, als wenn Dir jemand mal richtig widerspricht. Mit Synthesizerklängen verbindet man wohl das Gefühl, das Cover einer alten Modern Talking Platte zu lange betrachtet zu haben. Wenn Sänger Egor Shkutkov jedoch anfängt zu singen, als würde er in einem russischem Provinzbus eine Durchsage machen, muss die Meinung zu Synthesizern jedoch schnell überdacht werden. 

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Lisann Rothe Verfasst von:

Ich bin eigentlich wie jede andere Studentin. Ich schaue viel zu viel Netflix, versinke dann aber in den Semesterferien hinter einem Romanstapel. Ich esse leidenschaftlich Kuchen und backe diesen am liebsten noch selbst. Ich lebe meine kreative Ader in mitternächtlichen Bastel- und Malaktionen aus und ich segle gern in neue Gewässer. AHOI!