Redaktionsplaylist 03/2021

Jeden Monat lässt die FREIHAFEN-Redaktion aus musikalischer Sicht Revue passieren. Das Ergebnis ist eine bunt gemischte Playlist, denn: Geschmäcker sind verschieden, und das ist auch gut so!

Wie stellt ihr euch die Zukunft vor und wie hört sie sich an? Doch mit Hoverboards durch die Städte sausen wie in Zurück in die Zukunft? Oder eine Welt ohne Krieg und Leiden? Angesichts unserer bevorstehenden Themenreihe “Utopie” haben wir eine Playlist zusammengestellt mit unseren Utopien.

Wie erträumt ihr euch die Zukunft? Wie soll die Welt einmal aussehen und ist das denn realistisch oder einfach nur “Zukunftsmusik”? Lasst eure Gedanken mit der Musik und den Texten schweifen und vielleicht findet ihr euch in diesen Welten.

Bist du wach? (Benefiz für Hanau) – Azzi Memo und weitere

Dass dieses Lied überhaupt existiert, ist Ausdruck dessen, dass die Zukunft vieler Menschen eine unsichere ist. Um das zu ändern, ist der Kampf gegen strukturellen Rassismus unumgänglich.

Black & White – Todrick Hall und Superfruit

Schubladendenken ist uns zwar allen angeboren, aber es ist an uns, es zu überkommen;)

Ordinary Day – Todrick Hall und Nick Rashad Burroughs

Eindrücklichstes Musikvideo, das ich kenne! So könnte es auch sein…

Escaping Time – Benjamin Martins

Mein Lieblingslied während ich an den letzten Uni-Projekten und Bewerbung für die Zeit danach schreibe. In meinem Kopf habe ich dabei oft das Bild, wie schön es wäre, als Millionär in seiner Penthouse-Wohnung zu stehen und seine nächste Reise zu planen. – Realität: Als Student freue ich mich, wenn nach der Monatsmiete für meine kleine Wohnung unterm Dach noch genügend Geld für einen Döner bleibt.

Ich will träumen – MaximNoise

Mein absoluter Lieblingssänger beschreibt hier schöne Träume, die man haben kann und wie wichtig es ist, träumen zu können, auch wenn die Träume unrealistisch und utopisch erscheinen. Das ist ganz wichtig und man sollte seinen Gedanken und Vorstellungen immer freien Lauf lassen.

Man’s World – MARINA

„I don’t wanna live in a men’s world anymore.“ Marina’s Verlangen nach mehr Gleichberechtigung kann ich mich so anschließen.

Afraid No More – Bukahara

Ein wunderschönes Lied über die Angst, nicht in diese Welt zu passen. Es macht aber Mut, zu sich selbst zu stehen und die Veränderung, welche man sehen möchte, selber anzutreiben. 

the lakes – Taylor Swift

Manchmal gibt es Tage, an denen man diese stressige Welt einfach nur hinter sich lassen möchte. Taylor beschreibt, wie sie sich ihre perfekte Flucht in die unberührte Natur vorstellt und ich träume mich mit ihrer Stimme auf den Ohren ebenfalls von meinem Schreibtisch fort.

Time (Inception) – Hans Zimmer

Wie wäre es, wenn man sich in das Unterbewusstsein von anderen Menschen stehlen könnte und Informationen klaut? Und wie wäre es dann, wenn man sogar Ideen in die Köpfe anderer Menschen pflanzen könnte? Klingt erstmal utopisch und fast gruselig, wenn nicht einmal das Unterbewusstsein mehr persönlich und geschützt ist. Eine wahnsinnige Vorstellung oder ein neuer Zukunftsmarkt?

Höre hier in die Playlist rein und folge dem Freihafen!

Photo by Michael Dziedzic on Unsplash

Bild mit freundlicher Genehmigung von https://unsplash.com/photos/qDG7XKJLKbs
Lisann Rothe Verfasst von:

Ich bin eigentlich wie jede andere Studentin. Ich schaue viel zu viel Netflix, versinke dann aber in den Semesterferien hinter einem Romanstapel. Ich esse leidenschaftlich Kuchen und backe diesen am liebsten noch selbst. Ich lebe meine kreative Ader in mitternächtlichen Bastel- und Malaktionen aus und ich segle gern in neue Gewässer. AHOI!