Sep7emper – Different Kind Of Rain

Am 5. Oktober 2018 ist das neue Album von Sep7ember Different Kind Of Rain“ erschienen. Die Frankfurter Band hat neun neue Songs im Gepäck, welche verschiedene Stilrichtungen widerspiegeln. Sänger Boris Pillmann, Gitarrist Bernd Siedler, Bassist David Peckham und Drummer Hakan Cetin überraschen ihre Fans mit diesem Album, welches neue musikalische Facetten zeigt, aber auch bekannte Stilelemente enthält. Nach „Strange Ways Of Going Home“ mit der Hitsingle „I hate NY“ und „Moving Across Any Surface” ist dies die dritte gemeinsame Produktion der Frankfurter. Die Band selbst ist aus der Frankfurter Underground-Szene heraus entstanden und ihre persönliche Bilanz sieht bisher so aus: 1900 gerissene Gitarrensaiten, 250 zerfetzte Trommelstöcke, 37 Fanbriefe, zwei entlassende Manager, tausende Dosen Bier und null Groupies.


Der melancholische, nachdenkliche und laute Sound der Band findet sich auch auf diesem Album wieder und erfüllt damit alle Kriterien des Hardpop-Genres. Nicht nur die Melodien auch die Texte regen zum Nachdenken an. Der erste Song, der denselben Titel wie die Platte trägt, vermittelt neben Melancholie auch eine gewisse Aufbruchsstimmung. Passend zum Jahresende ist auf dem Album eine Single mit dem Titel „Happy New Year“ zu finden, in dem ein persönlicher Jahresrückblick gegeben und hoffnungsvoll aufs neue Jahr geschaut wird. Somit der perfekte Song zum Jahreswechsel.

Mein persönlicher Favorit ist „I can Dance“. Dieser Song wird vom Bassisten eröffnet, welcher den Sänger zunächst allein begleitet und erst nach und nach steigen der Gitarrist und der Drummer ein. Dadurch wandelt sich die düstere Anfangsstimmung des Songs zu einer euphorischen Melodie. Die verwendeten Stilelemente in der Single wie auch in einigen anderen Songs erinnern an die Band Placebo. Somit finden sich auf der CD Lieder für gemütliche Abende mit den Freunden, für die nächste Party oder auch für einen Abend allein auf dem Sofa, während die Gedanken schweifen.


Mein Fazit: Für Fans der Band und Hardpop-Liebhaber ist das Album natürlich ein Muss! Aber auch den Hörern von Alternativer und Indie-Musik lege ich die Platte nahe. Ihr habt noch nicht genug von Sep7ember? Ab Februar gehen die Jungs auf Tour. Jeder, der die Frankfurter schon live gesehen hat, weiß wie unberechenbar ihre Livekonzerte sind und wer von euch die Chance hat sich die Band live anzuschauen, wird einen unvergesslichen Abend erleben. Hier geht´s zu ihrer Homepage: https://www.september7000.com/

Jennifer von Wiegen Verfasst von: