Vorberichtserstattung – Jugendpressefrühling 2019

Über Himmelfahrt (30.05.-02.06.) findet in Bad Segeberg zum 20. Mal das größte Medienseminar Norddeutschlands statt – der Jugendpressefrühling (JPF). Vier Tage lang erhalten Interessierte Einblick in verschiedene Medien, können dabei erste Schritte machen oder bereits Erlerntes vertiefen. In einer der sieben Redaktionen (Schreibwerkstatt, Social Media Lab, Radio, Live TV, Fotografie, Film und Grafik Agentur) können sich die Teilnehmenden ausprobieren und lernen, worauf es ankommt. Das notwendige Know-how wird dabei von dem erfahrenen Team des JPF vermittelt. Doch auch Gäste aus Medien, Kultur und Zivilgesellschaft stehen den jungen Journalistinnen und Journalisten zum Interview zur Verfügung.

Interessierte zwischen 14 und 22 Jahren können sich über jugendpressefrühling.de anmelden. Der Teilnahmebeitrag für Vereinsmitglieder beträgt 20 Euro, für Nicht-Mitglieder 35 Euro. Im Preis inbegriffen sind Unterkunft, Verpflegung und Seminarkosten. Um jedem die Teilnahme möglich zu machen, ist auch die Nutzung von Bildungsgutscheinen möglich. Die Plätze sind sehr begehrt: also ist eine schnelle Anmeldung nötig.

Der Jugendpressefrühling wird von den drei Verbänden Junge Presse Pinneberg e.V. (JPPI), Junge Presse Schleswig-Holstein e.V. (JPSH), und der Jungen Presse Hamburg e.V. (JPHH) organisiert. An deren Seite stehen namenhafte Unterstützer, Kooperationspartner ist der Landesbeauftragte für politische Bildung in Schleswig-Holstein, Medienpartner ist zum zweiten Mal der NDR.

Für Julia (20), ist es dieses Jahr schon das dritte Mal, dass sie dabei ist. Sie studiert zur Zeit Kulturwissenschaften und ist bereits in der Schule auf den JPF aufmerksam geworden. „Es ist so krass, wie schnell man zusammenwächst, obwohl es nur vier Tage sind. Das Ganze kommt einem viel länger vor, da man dort so viel erlebt. Man lernt so viele unterschiedliche Leute kennen, kann sich austauschen und auch tolle neue Freundschaften schließen. Besonders spannend ist es auch, mit den erfahrenen Journalistinnen und Journalisten ins Gespräch zu kommen, Menschen aus dem Medienbereich und sogar Musiker, da diese schon viel Erfahrung und viel zu erzählen haben.“

Beim ersten Mal war Julia im Magazin Workshop und berichtet: „Wir hatten die Möglichkeit über alles zu schreiben, was uns interessiert. Ich finde, das macht so ein Medium auch gleich viel bunter, als einfach einheitliche Themen zugeordnet zu bekommen.“

Beim zweiten Mal war sie dann im Radio und zieht den Vergleich: „Toll, wie man dort nochmal anders zusammengearbeitet hat! Schreiben tut man ja eher alleine, beim Radio aber macht man die Beiträge immer zu zweit.“

Den Jugendpressefrühling kann sie jedem nur ans Herz legen, der überlegt, mal etwas mit Medien machen zu wollen, aber genauso jedem anderen, da es nie schadet mal was Neues auszuprobieren. Denn wann bekommt man schon mal die Möglichkeit ins Radio zu kommen oder eine Live TV Show zu produzieren?

Beitragsbild mit freundlicher Genehmigung des Jugendpressefrühlings

Paula Müller Verfasst von: