Redaktion

Chefredaktion

Mona Lamiri

Hallihallo! Ich bin Mona, 18 Jahre alt und leite die FREIHAFEN-Redaktion. Ich habe im Juni 2016 mein Abitur gemacht und lege zurzeit eine „Pause“ von einem Jahr ein –  bevor ich mich meinem Englisch- und Spanisch-Lehramtsstudium widme. Diese Zeit nutze ich vor allem dazu, aktiv zu werden und meinen Leidenschaften (Musik machen, schreiben, lesen und reisen) stärker nachzugehen.

Beim Freihafen möchte ich Inspiration finden, mich mit Gleichgesinnten zu aktuellen Themen austauschen und mit meiner Heimatstadt Hamburg in Verbindung bleiben.

We’re almost there and nowhere near it. All that matters is we’re going.

(Lorelai Gilmore – fiktiv, aber großartig)

Lotta Johanna Stähr

Hallo Leute! Ich heiße Lotta, bin 22 Jahre alt und leite gemeinsam mit Mona die FREIHAFEN-Redaktion. Vor etwa vier Jahren habe ich die Zelte in meiner Heimatstadt Leipzig abgebrochen, um hier in Hamburg ein Studium der Germanistik und Philosophie zu beginnen, euren Miet- und Bierpreisen mit Fassungslosigkeit zu begegnen und den Großteil meines kärglichen Gehalts, das ich mit dem Verkauf meiner Seele an die Gastronomie verdiene, in Franzbrötchen und Kaffee zu investieren. Beim FREIHAFEN arbeite ich als Redakteurin am liebsten zu Musik, Theater und Kunst – aber wenn ihr wollt, verrate ich auch gern mein Rezept für das beste Himbeerdessert aller Zeiten.
Kochen ist eine meiner vielen Leidenschaften, zu den anderen zählen Electropartys in der Pooca Bar, die Lyrik Rainer Maria Rilkes, die App ‚Jodel‘ und Whiskey.
Woran erkennt man mich? Meistens daran, dass ich eilig irgendwohin unterwegs bin, mit einem halben Kilo Katzenhaaren an der Hose und einem Dutt auf dem Kopf, der die elegante französische Bezeichnung ‚chignon‘ nicht verdienen würde. Falls ihr mich auf Instagram stalken solltet, wünsche ich euch viel Spaß beim Scrollen durch eine Hundertschaft an Katzenfotos.
Wenn ich etwas in Hamburg verändern könnte, würde ich Pinnebergern das Autofahren in der Innenstadt verbieten (sorry Leute, aber echt … ), Dinosaurier-Einteiler zur offiziellen Universitätsuniform erklären und dafür sorgen, dass alle Hamburger von ihrem Wohnzimmerfenster aus die Alster sehen können.

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren lass die Winde los.

(H. P. Baxxter)


nick

Nick Prahle

Kuckuck! Ich bin Nick, 20 Jahre alt und bin beim FREIHAFEN insbesondere im Bereich Kultur und Debatten tätig. Seit Oktober 2016 studiere ich Philosophie und Kulturwissenschaft an der Humboldt Universität zu Berlin. Hamburg bleibt aber Geburts- und Rückzugsort! Mit Horn-Brille und Freejazz-Frisur versuche ich, Roger Willemsen, den ich wegen seiner sprachlichen Präzision und seines expansiven Lebenshungers zutiefst bewundere, wenigstens optisch zu gleichen. Leider nur mit mäßigem Erfolg, da beides zu weit verbreitet ist. So versuche ich durch ständiges Auf- und Abnehmen der Brille und permanentes Durch-die-Haare-Raufen etwas Eigenes hinzuzufügen. Als medial-konservativer Opportunist wähne ich zwar in der Literatur die größere Erfüllung, verbringe aber mehr Zeit im Netz.
Und plötzlich fällt es mir wieder auf, wie häufig in unserer Zeit uralte Weisheiten als erstmalig formulierte Schlagworte serviert werden. Oder war das schon immer so? Ich weiß es nicht.
(Ödön von Horvath, Jugend ohne Gott)
fanus

Fanus Ghorjani

Mein Name ist Fanus, ich bin 18 Jahre alt, und mache gerade mein Abitur. Beim FREIHAFEN schreibe ich überwiegend zu gesellschaftlichen und  politischen Themen. Durch meine Arbeit hier möchte ich Lesern neue Perspektiven auf gewisse Themen anbieten. Wohin es in der Zukunft für mich gehen wird, ist noch ungewiss – der Weg ist das Ziel.
Meiner Meinung nach bietet uns das Internet viele gute Möglichkeiten, uns zu informieren, und mit Menschen von den verschiedensten Orten der Welt zu vernetzen. Ich selber erfahre am meisten zum aktuellen Geschehen über freie Journalisten und Blogger, lese aber – ganz traditionell – auch noch Zeitung.
Dass ich momentan meinem Interesse am Journalismus nachgehe, scheint mir jedoch ein wenig im Widerspruch zu meiner Lieblingsbeschäftigung zu stehen: nichts ist mir lieber als mein Schlaf. Ich hoffe also, dass nicht allzu viele späte Redaktionssitzungen meiner Leidenschaft in den Weg kommen werden.

The only way to deal with an unfree world is to become so absolutely free that your very existence is an act of rebellion. 

(Albert Camus)

johanna

Johanna Ohde

Moin zusammen, ich bin Johanna, Illustratorin der FREIHAFEN-Redaktion. In den letzten zwei Jahren bin ich als Dauerpraktikantin durch meine Heimatstadt Hamburg getingelt. Diesen Herbst werde ich 20 Jahre alt, und langsam ist es an der Zeit für einen Tapetenwechsel – zum Studieren ziehe ich nach Berlin.
Neben Grammatik-Expertin bin ich professionelle Geschenke-Einpackerin, Parmesan-Fanatikerin, interessiere mich für Fremdsprachen und gucke gerne komplette Serien in einer Sitzung.
Außerdem bin ich leidenschaftlich gerne Gastgeberin. Spontane Abende mit (einer selbstverständlich vollkommen angemessenen Menge) Wein, Freunden und dämlichen Spielen sind mir die liebsten.

Don’t ever, ever, ever give up. You’re here for a reason. Even if it’s just to look at cats on the internet. You’ll figure it out.

(Jenna Marbles, die Königin des Internets)

david

David Reineke

Moin, ich heiße David, bin 19 Jahre alt und komme aus Hamburg. Zur Zeit mache ich einen Bundesfreiwilligendienst und betreue dort Grundschüler*innen am Nachmittag.
Beim Freihafen bin ich mit für die Bildredaktion zuständig. Ich bin in meinem Leben sehr glücklich mit dem, was ich habe. Ich könnte mich noch von einigen materiellen Dingen lösen, aber ohne meine Familie und meine Freunde, könnte ich nicht leben. Denn selbst die Fotografie und die Musik, die mich ausmachen und erfüllen, wären nichts ohne diese Menschen.

Ich möchte noch eine Erfahrung von mir mit euch teilen:
Wir sitzen in einem Café in der Innenstadt von Brighton, England. Der Wind lässt den Regen, der schon seit dem frühen Morgen fällt, gegen die Fensterscheiben schlagen. Ich trinke Kaffee. Ich hasse Kaffee, aber er ist gerade meine Rettung vor dem Unwetter, dort vor der Tür. Doch die Rettung ist temporär; das Café schließt bald. Wir müssen raus. Raus in den Regen, ohne einen Plan, wo wir diese Nacht verbringen werden.
Ich werde diese Situation nie vergessen, welche ich vermutlich nicht hätte durchleben müssen, als ich mit einem Freund von mir in England war. Trotzdem hat sie mich den Millionen Menschen näher gebracht, die diese Situation täglich durchleben müssen.

Das Hauptinstrument des Fotografen sind seine Augen. So verrückt wie es scheint, wählen viele Fotografen mit den Augen anderer – vergangener oder gegenwärtiger – Fotografen zu sehen. Diese Fotografen sind blind.

(Manuel Alvarez Bravo, Fotograf)

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Ana Kolling

Hallo zusammen, ich heiße Ana und bin 24 Jahre alt. Ich komme ursprünglich aus dem schönen Ahrtal im nördlichen Rheinland-Pfalz. Zum Studieren hat es mich dann nach Hamburg verschlagen und seitdem will ich hier gar nicht mehr weg. Derzeit mache ich meinen Bachelor in Psychologie, davor habe ich Gebärdensprachen studiert. Wo mich mein Weg noch hinführt, weiß ich nicht – da lasse ich mich überraschen.

Beim Freihafen bin ich ganz frisch mit dabei und bin gespannt auf die Erfahrungen, die ich hier machen werde. Ich bin für den Bereich Musik verantwortlich, interessiere mich aber auch für Literatur, Kunst und Film. Ich habe das Schreiben schon immer sehr gemocht, lange Zeit ist es dann bei mir in Vergessenheit geraten und jetzt bin ich froh, mal wieder in die Tasten zu hauen!

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(„Per Anhalter durch die Galaxis“)

Carla Mauermann

Ein locker dahin geworfenes „Moin“ als Begrüßung würdet ihr mir wohl nicht abnehmen, deshalb begrüße ich euch so, wie ich es bis vor drei Jahren immer gehört habe mit einem lauten: „Morje“. Ich bin Carla Mauermann und komme aus… Na, mal schauen, ob ihr es erraten könnt: wie gesagt, man begrüßt sich bei uns mit einem lauten „Morje“, sein Mitleid drückt man mit einem lang gezogenen „Och herm“ aus und „Fastelovend“ beginnt bei uns im November und wird dann bis Aschermittwoch ausdauernd und mit originellen Verkleidungen gefeiert. Na, kommt ihr drauf? Genau, ich komme aus dem Rheinland, genauer gesagt aus einer kleinen Stadt in der Nähe von Aachen.

Vor drei Jahren hat es mich dann in den Norden gezogen und seitdem studiere ich hier in Hamburg Ethnologie und Psychologie. Beim Freihafen habe ich allerdings erst vor ein paar Monaten angefangen und muss meinen Kompass hier noch ein bisschen ausrichten, kann aber schon sagen, dass ich gerne zu kulturellen und politischen Themen schreiben möchte.

Nächster Punkt auf der Liste: mein Alter. Dazu erst mal: von weitem sieht man es mir nicht an, denn, Zitat von mir selbst, ich bin so klein, dass ich auf der Teppichkante sitzen und die Beine baumeln lassen kann. Von nahem erkennt man meine 23 Jahre dann doch – hoffe ich bei Ausweiskontrollen zumindest immer. Apropos Ausweiskontrollen: eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist das Reisen. Ob mit Flugzeug, Bus oder Bahn, mit dem Finger auf der Landkarte, durch gute Bücher oder durch Musik aus den verschiedensten Ländern – ich mache mich gerne auf und lasse mich inspirieren. Inspiriert haben mich in der letzten Zeit außerdem vor allen Dingen zwei große Frauen – Carolin Emcke und Chimamanda Ngozi Adichie. Einen Gedanken der Letzteren möchte ich gerne mit euch teilen:

The single story creates stereotypes. And the problem with stereotypes is not that they are untrue but that they are imcomplete. They make one story become the only story.

(Chimamanda Ngozi Adichie)

Sofia Westholt

Moin, ich bin Sofia und bin 18 Jahre alt. Ich komme aus Wedel und absolviere dort mein letztes Schuljahr. Nach der Schule möchte ich erstmal ein Jahr ins Ausland – die Bewerbungen sind schon abgeschickt! Beim FREIHAFEN bin ich als Redakteurin tätig. Außerdem bin ich Gelegenheits-Fotografin und geschichtsversessen. Ohne das Reisen und das Entdecken würde mir ein großes Stück Freiheit fehlen. Wenn ich aufgrund von der Schule nicht selbst reisen kann, schreibe ich mit meiner Austauschpartnerin von der Krim oder schaue mir Urlaubsfotos an.

Wanting to be someone else is a waste of the person you are.

(Kurt Cobain)

Crisper

Hallo liebe Leute, mein Name ist Crisper und ich bin 5 ½ Jahre alt. Im Moment lebe ich mit meinem Frauchen und Herrchen in Hamburg-Bergedorf, komme ursprünglich aber aus einem kleinen Dorf in der Nähe Bremerhavens. Derzeit studiere ich mit meinem Frauchen zusammen Germanistik an der Uni Hamburg. Hauptberuflich bin ich allerdings professioneller Bodyguard und Wachhund. Unverwechselbar wiederzuerkennen bin ich an meinem Frauchen, ich gehe keinen Schritt ohne sie. Aber mein eigentliches Markenzeichen ist meine Zunge, welche ich je nach Müdigkeit immer länger heraus hängen lasse – und ja, das muss so. Am liebsten bin ich in der alten Heimat in den Feldwegen unterwegs, laufe schnell wie kleiner Blitz ohne Leine und apportiere auf lange Distanzen. Auch im Ausüben von (neuen) Kunststückchen bin ich ein wahrer Champion.

Beim Freihafen werde ich eine Kolumne übernehmen, in welcher ich über mein neues Zuhause Hamburg berichten werde, und was hier so los ist.

„Je mehr ich von den Menschen sehe, um so lieber habe ich meinen Hund.“

(Friedrich der Große)